| Kirchental (Weiler) Ortschaft | ||
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| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Zell am See (ZE), Salzburg | |
| Gerichtsbezirk | Zell am See | |
| Pol. Gemeinde | Sankt Martin bei Lofer (KG St. Martin) | |
| Koordinaten | 47° 33′ 39″ N, 12° 41′ 18″ O | |
| Höhe | 880 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 9 (1. Jän. 2026) | |
| Gebäudestand | 8 (15. Mai 2001) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 14287 | |
| Zählsprengel/ -bezirk | St. Martin bei Lofer (50620 000) | |
Wallfahrtskirche mit umliegenden Gebäuden | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; SAGIS | ||
Kirchental ist eine Ortschaft und ein Wallfahrtsort in der Gemeinde Sankt Martin bei Lofer im Bezirk Zell am See im Land Salzburg.
Die Ortschaft liegt im Hochtal der Kircher, einem Talkessel (880 m ü. A.) in den Loferer Steinbergen, rund 1,5 km südwestlich des Gemeindehauptortes St. Martin.

Im jetzt Kirchental genannt Hochtal stand ursprünglich nur eine von Bauern um 1670 errichtete Holzkapelle. Seit das Tal nach 1688 zum Ziel einer Wallfahrt, und zwischen 1694 und 1701 eine große Kirche errichtet worden war, entwickelte sich Kirchental zu einem beliebten Wallfahrtsort.
Begünstigt durch seine abgelegene Lage wurde im 18. und 19. Jahrhundert im Regenshaus eine sog. Priesterkorrektionsanstalt unterhalten. Es unterstand dem Priesterhaus Salzburg und wurde von einem Regens geführt. Geistliche, die sich etwas zuschulden kommen haben lassen oder anderweitig negativ auffielen, wurden im Regenshaus unter Kuratel gestellt. Sie mussten unliebsame, oder als Strafe empfundene Dienste verrichten, insbesondere stundenlanges Beichtehören für Wallfahrer.