Kirchwelver

Kirchwelver
Gemeinde Welver
Koordinaten: 51° 37′ N, 7° 57′ OKoordinaten: 51° 36′ 43″ N, 7° 57′ 11″ O
Eingemeindung: 1. April 1957
Postleitzahl: 59514
Vorwahl: 02384
Kirchwelver (Nordrhein-Westfalen)
Kirchwelver (Nordrhein-Westfalen)
Lage von Kirchwelver in Nordrhein-Westfalen
Kirchwelver
Die Kirchen St. Bernhard (links) und St. Albanus und Cyriakus (rechts).

Kirchwelver ist eine Gemarkung und einer der beiden historischen Kernorte der Gemeinde Welver im Kreis Soest in Nordrhein-Westfalen. Bis 1957 war Kirchwelver eine eigenständige Gemeinde im alten Kreis Soest.

Geographie

Kirchwelver ist der nördliche Teil des Kernortes von Welver; es ist baulich mit dem südlich anschließenden Meyerich zusammengewachsen. Der ursprüngliche Dorfkern von Kirchwelver liegt bei den beiden Kirchen St. Albanus und Cyriakus und St. Bernhard.

Geschichte

In Kirchwelver bestand von 1240 bis 1809 das Kloster Welver. Seit dem 19. Jahrhundert bildete Kirchwelver eine Gemeinde im Amt Schwefe des Landkreises Soest im westfälischen Regierungsbezirk Arnsberg. Da die Errichtung des Bahnhofs Welver zwischen Kirchwelver und Meyerich in der Mitte des 19. Jahrhunderts zur Entstehung eines neuen Siedlungsgebietes mit zentralen Einrichtungen für beide Dörfer geführt hatte, wurden die beiden Gemeinden am 1. April 1957 zur neuen Gemeinde Welver zusammengeschlossen.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1871206
1885250
1895253
1910346
1933349
1939358
1946508

Baudenkmäler

→ Liste der Baudenkmäler in Welver

Seit 10. September 1992 steht der gesamte "Klosterbezirk Kirchwelver" als Denkmalbereich unter Denkmalschutz.

Commons: Kirchwelver – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Westfalen 1871
  2. ↑ Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885
  3. ↑ Volkszählung 1895
  4. ↑ Landkreis Soest. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 1. Februar 2021.
  5. 1 2 Michael Rademacher: Soest. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  6. ↑ Volkszählung 1946
  7. ↑ welver.net: Kirchwelver – das Alleinstellungsmerkmal (aufgerufen am 31. Januar 2026)