
Kiyoshi Kitagawa (jap. 北川 潔, Kitagawa Kiyoshi; * 5. Dezember 1958 in der Präfektur Osaka; † 28. April 2026) war ein japanischer, in den Vereinigten Staaten lebender Jazzbassist.
Kiyoshi Kitagawa begann mit 14 Jahren zunächst Gitarre zu spielen, bevor er mit 19 Jahren zum Kontrabass wechselte. Er arbeitete Mitte der 1980er-Jahre u. a. mit Sadayasu Fujii, mit dem erste Aufnahmen entstanden; nach seiner Übersiedlung nach New York City arbeitete er mit den Harper Brothers, Pete Minger, Susannah McCorkle, Kenny Garrett, Makoto Ozone, Jimmy Heath, Satoshi Inoue, Andy Bey, Ben Riley, Jon Faddis und Michael Rodriguez.
Im November 2003 nahm Kitagawa sein Debütalbum Ancestry auf, an dem Brian Blade und Kenny Barron mitwirkten; 2005 folgte in gleicher Besetzung Prayer. Auch legte er 2000 bzw. 2007 jeweils ein Soloalbum vor. Mit den Monterey All Stars begleitete er 2010 Regina Carter. 2014 spielte er zudem im Quintett von Charles McPherson. Im Bereich des Jazz war er zwischen 1984 und 2012 an 29 Aufnahmesessions beteiligt. 2018 spielte er im Trio von Kenny Barron, 2019 im Steve Nelson Quartett. Unter eigenem Namen legte er 2025 die beiden Alben Turning Point und Spring Night vor, die mit Mayuko Katakura (Piano) und Shun Ishiwaka (Schlagzeug) entstanden waren.
Kitagawa lebte in Brooklyn, wo er nach kurzer Krankheit Ende April 2026 starb. Er wurde 67 Jahre alt.
| Personendaten | |
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| NAME | Kitagawa, Kiyoshi |
| ALTERNATIVNAMEN | 北川潔 (japanisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | japanischer Jazzmusiker |
| GEBURTSDATUM | 5. Dezember 1958 |
| GEBURTSORT | Präfektur Osaka |
| STERBEDATUM | 28. April 2026 |