Klaus Fritzsche

Klaus Fritzsche (* 4. Juni 1946 in Hützel, Kreis Soltau) ist ein deutscher Mathematiker.

Leben

Fritzsche wuchs in Bobingen auf und ging in Augsburg auf das Realgymnasium. Er studierte ab 1965 Mathematik an der Universität Göttingen mit dem Diplom 1972. Danach war er Assistent und wurde 1975 bei Hans Grauert in Göttingen promoviert (Ein Kriterium für die q-Konvexität von Restmengen in kompakten komplexen Mannigfaltigkeiten). Als Post-Doktorand war er in Bonn (SFB Mathematik) und habilitierte sich 1981 in Göttingen (Vektorbündel auf Quadriken). 1981 bis 1984 war er Organisationsprogrammierer bei der Rhodia AG in Freiburg. 1984 wurde er Professor in Wuppertal. 2011 wurde er emeritiert.

Er befasste sich insbesondere mit Kohomologie von kohärenten analytischen Garben, Differenzierbaren Strukturen auf komplexen Räumen, Differentialgeometrie quasi-projektiver Mannigfaltigkeiten, mit q-Konvexität und q-Vollständigkeit.

Schriften

Aufsätze

Einzelnachweise

  1. ↑ Lebensdaten nach Michael Toeppel (Hrsg.): Mitgliedergesamtverzeichnis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung 1890–1990. Deutsche Mathematiker-Vereinigung, München 1991.
  2. ↑ Veröffentlicht in Mathematische Annalen. Band 221, 1976, S. 251–273.
  3. ↑ Teilweise veröffentlicht: Linear-uniforme Bündel auf Quadriken. In: Annali della Scuola Normale Superiore di Pisa. Classe di Scienze. Serie 4, Bd. 10, Nr. 2, 1983, S. 313–339.
Personendaten
NAME Fritzsche, Klaus
KURZBESCHREIBUNG deutscher Mathematiker
GEBURTSDATUM 4. Juni 1946
GEBURTSORT Hützel