Klaus Alde

Klaus Alde (* 25. November 1930 in Berlin-Reinickendorf; † 9. Januar 2024 in Ahrenshoop, Fischland-Darß) war ein deutscher Dokumentarfilmregisseur.

Leben und Wirken

Klaus Alde besuchte eine Oberrealschule in Berlin und wurde 1944 zum Nachrichtenhelfer ausgebildet. 1950 konnte er das Abitur ablegen und begann 1951 eine Ausbildung. Ab 1953 war er beim neuen DEFA-Studio für Wochenschau und Dokumentarfilme als Regieassistent tätig, zunächst bei Karl Gass und einmal bei dem Spielfilmregisseur Frank Beyer (Zwei Mütter, 1957), danach bei Annelie und Andrew Thorndike in mehreren propagandistischen Filmen. Sein erster eigener Kurzfilm Reportage aus Rossendorf (1959) über das erste DDR-Atomzentrum durfte in Westdeutschland nicht gezeigt werden. Danach drehte er weitere Dokumentationen, öfter in der Künstlerischen Arbeitsgruppe 67 von Annelie und Andrew Thorndike.

1990 drehte Klaus Alde seine letzten Filme bei der DEFA, danach beteiligte er sich noch an mehreren kleineren Filmprojekten.

Filmografie

Regie
Regieassistenz
Drehbuch

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Jordan, Schenk, 1996, S. 384 (kurzer Auszug), mit einigen biographischen Angaben
  2. ↑ Reportage aus Rossendorf Filmzensur West Ost.
  3. ↑ Das hydrographische Projekt Vineta. Erster Abschnitt DEFA-Stiftung, ein kleines Projekt von Sanssouci Film, Potsdam
Personendaten
NAME Alde, Klaus
KURZBESCHREIBUNG deutscher Dokumentarfilmregisseur
GEBURTSDATUM 25. November 1930
GEBURTSORT Berlin-Reinickendorf
STERBEDATUM 9. Januar 2024
STERBEORT Ahrenshoop, Fischland-Darß