Bittermann schreibt daneben als Satiriker u.a. für die Tageszeitung, die junge Welt und das Kritische Tagebuch des WDR. Unter dem Pseudonym „Artur Cravan“ schrieb er eine Berlin-Krimi-Trilogie. Er schrieb für das Novo Magazin. Von 1998 bis 2016 schrieb er in der linken Tageszeitung junge Welt die Fußballkolumne „Blutgrätsche“ und verkündete dort jeden Montag „Die Wahrheit“ über den zurückliegenden Bundesligaspieltag. Bittermann ist Fan von Borussia Dortmund.
Im Jahre 2022 legte Bittermann eine Biographie zu Wolfgang Pohrt vor, dessen Gesamtwerk er auch verlegt. Er ist Gründungsmitglied des PEN Berlin.
Das Sterben der Phantome. Verbrechen und Öffentlichkeit. Berlin 1988.
(Hrsg.): Gemeinsam sind wir unausstehlich. Die Wiedervereinigung und ihre Folgen. Edition Tiamat, Berlin 1990, ISBN 3-923118-42-2 (= Critica diabolis, Band 27).
Geisterfahrer der Einheit. Kommentare zur Wiedervereinigungskrise. Berlin – Amsterdam 1995.
(Hrsg.): Das Wörterbuch des Gutmenschen. Betroffenheitsjargon und Gesinnungskitsch. München 1998, ISBN 3-492-22695-7.
(Hrsg.): It's a Zoni. Zehn Jahre Wiedervereinigung. Die Ossis als Belastung und Belästigung. Berlin 1999, ISBN 3-89320-026-6.
mit Thomas Deichmann (Hrsg.): Wie Dr. Joseph Fischer lernte, die Bombe zu lieben. Die Grünen, die SPD, die Nato und der Krieg auf dem Balkan. Berlin 1999, ISBN 3-89320-025-8.
In Schlucken-zwei-Spechte (Harry Rowohlt erzählt Ralf Sotscheck sein Leben von der Wiege bis zur Biege). Berlin 2002, ISBN 3-89320-053-3.
(Hrsg.): Literatur als Qual und Gequalle. Über den Kulturbetriebsintriganten Günter Grass. Berlin 2007, ISBN 978-3-89320-108-2.
Der Aufstand der Kuscheltiere. Haffmans Verlag bei zweitausendundeins, 2007, ISBN 978-3-86150-800-7.
(Hrsg.): Unter Zonis: Zwanzig Jahre reichen jetzt so langsam mal wieder. Ein Rückblick. Berlin 2009, ISBN 978-3-89320-137-2.
The Crazy Never Die. Amerikanische Rebellen in der populären Kultur. Edition Tiamat, Berlin 2011, ISBN 978-3-89320-153-2.
Möbel zu Hause, aber kein Geld für Alkohol. Kreuzberger Szenen. Edition Tiamat, Berlin 2011, ISBN 978-3-89320-159-4.
Alles schick in Kreuzberg: unter Touristen, Pennern, Gentrifizierten. Edition Tiamat, Berlin 2013, ISBN 978-3-89320-182-2 (= Critica diabolis, Band 213 – fälschlicherweise als Band 212 der Schriftenreihe bezeichnet).
Sid Schlebrowskis kurzer Sommer der Anarchie und seine Suche nach dem Glück. Edition Tiamat, Berlin 2016, ISBN 978-3-89320-211-9.
Einige meiner besten Freunde und Feinde. Edition Tiamat, Berlin 2019, ISBN 978-3-89320-249-2.
Der Intellektuelle als Unruhestifter. Wolfgang Pohrt – Eine Biographie. Edition Tiamat, Berlin 2022, ISBN 978-3-89320-284-3.
mit Tania Martini (Hg.): Nach dem 7. Oktober. Essays über das genozidale Massaker und seine Folgen. Edition Tiamat, Berlin 2024, ISBN 978-3-89320-316-1.
(Hrsg.): Wolfgang Pohrt: Wahn, Ideologie und Realitätsverlust. Metamorphosen des deutschen Massenbewusstseins. Ein Reader. Edition Tiamat, Berlin 2025, ISBN 978-3-89320-326-0.
mit Christoph Hesse (Hg.): Umkämpfte Geschichte. Einsprüche gegen die Umdeutung des 7. Oktober. Theorie & Debatte 1. Edition Tiamat, Berlin 2026, ISBN 978-3-89320-335-2.
Sehnsucht nach dem Untergang. Über die wahnhafte Entwirklichung der Wirklichkeit. Ein Psychogramm des rechten Wählers. Edition Tiamat, Berlin 2026, ISBN 978-3-89320-348-2.
Hörbuch
Harry Rowohlt und Klaus Bittermann lesen aus „Alles schick in Kreuzberg“ und „Möbel zu Hause, aber kein Geld für Alkohol“, Edition Tiamat/Verlag Klaus Bittermann, Berlin 2013, ISBN 978-3-89320-184-6, 2 CD, 140 Min.
↑Peter Richter: Blättern in Beitrittsgebieten. Zwanzig Jahre Mauerfall – wer soll das bitte alles lesen? Ein Eilmarsch durch das Buchgebirge. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. 11. Oktober 2009, Nr. 41, S. 27.
↑Klaus Bittermann:So geht Literaturkritik: Verlotterte Oma. In: Die Tageszeitung. 14.Dezember 2009, ISSN0931-9085, S.28 (taz.de[abgerufen am 29.Dezember 2020]).