Klaus Albert Hans Finck (* 23. Dezember 1928 in Karlsruhe; † 2021 in Sinsheim) war ein deutscher Buchautor und Veterinär.
Finck wuchs in Karlsruhe/Durlach auf als Sohn des Künstlers und Professors Albert Finck und studierte anschließend in München Veterinärmedizin. Er war Gründer und langjähriger Vorstand der ersten Sozialstation im Landkreis Sinsheim. Er gründete 1988 die Tierklinik Sinsheim, welche, nach seiner Pensionierung 1993, von seinen Söhnen Klaus-Martin Finck und Hans-Jörg Finck weitergeführt wurde.
Klaus Finck war für die CDU von 1965 bis 1972 im Kreistag des Altkreises Sinsheim und nach der Kreisreform von 1973 bis 1974 im Rhein-Neckar-Kreis Kreisrat. Er war Ortschaftsrat in Hilsbach und Stadtrat in Sinsheim.
Bei den Feierlichkeiten im August 2013 anlässlich des Jubiläums 40 Jahre große Kreisstadt Sinsheim gehörte er zu den drei exemplarisch ausgewählten Zeitzeugen der Podiumsdiskussion „40 Jahre Große Kreisstadt – Verantwortliche erinnern sich“ der VHS Sinsheim.
Finck widmete sich nach seiner Pensionierung als Autor dem familiären Erbe. Sein Werk von 2004 befasste sich mit der Rolle von Klaus Wurth, dem letzten badischen Kirchenpräsidenten. Finck war ein Enkel von Klaus Wurth, erwähnt dies im Werk jedoch nicht. Sein Werk Durch Licht zum Sehen von 2009 befasst sich mit dem religiös-künstlerischen Schaffen seines Vaters Albert Finck aus Bretten.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Finck, Klaus |
| ALTERNATIVNAMEN | Finck, Klaus Albert Hans (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Buchautor, Veterinär |
| GEBURTSDATUM | 23. Dezember 1928 |
| GEBURTSORT | Karlsruhe |
| STERBEDATUM | 2021 |
| STERBEORT | Sinsheim |