Nach ersten Praktika beim Westdeutschen Rundfunk Köln war Klaus Hashagen 1951–66 als Tonmeister, Redakteur und Komponist für Hörfunkmusik beim Norddeutschen Rundfunk in Hannover angestellt. Er gründete – auf Anregung des Komponisten Friedrich Leinert und in Zusammenarbeit mit Klaus Bernbacher – ein Studio für Neue Musik, aus dessen Offenen Konzerten im Funkhaus ab 1958 die Tage für Neue Musik Hannover hervorgingen. Hashagen verfolgte dabei einen pluralistischen Ansatz. Es war ihm wichtig, das zeitgenössische Schaffen in seiner Breite wahrzunehmen und unterschiedliche Ansätze nebeneinander gelten zu lassen:
„Ganz bewusst haben wir keine Themen vorgegeben, kein Motto vorangestellt, sondern es war […] immer eine Summe von Erscheinungsformen und -bildern der aktuellen Musikszene.“
Als Komponist schuf Klaus Hashagen Chormusik – darunter viele geistliche Werke, angeregt durch eine Begegnung mit Martin Buber in den frühen 1950er Jahren –, ferner konzertante Stücke für Soli und Ensemble bzw. Orchester sowie Kammermusik (mit den Schwerpunkten Schlagzeug und Elektronik). Er arbeitete mit vielfältigen stilistischen Mitteln: Chanson-Ton steht neben Musique concrète, Dur-Moll-Tonalität neben der seriellen Technik, die er bei René Leibowitz studierte und später frei abwandelte (so etwa im Bau des TempelsI, 1959). Ab den 1960er Jahren bezog er in Werk-Zyklen wie die Mobilen Szenenaleatorische Elemente ein und erprobte die Möglichkeiten des „instrumentalen Theaters“. Sein besonderes Interesse galt einer spezifischen Musik für das Medium Rundfunk. In seinen „radiophonen“ Kompositionen setzte er sich mit Raumklangeffekten und den jeweils aktuellen Mitteln der Klangsynthese auseinander, bis hin zur Live-Elektronik.
Elektronisches Rathausgeläut für Salzgitter (1962)
do it yourself (1969). Elektronische Aktion mit Publikum
…trip in the air…I (Urfassung 1970). Radiophonische Suite für Kurzwellengeräusche, Dauer: 6’35’’
Neufassungen: …trip in the air…II–VIII
Langfassung (1990): …trip in the air…IX, Dauer: 24’30’’. Aufnahme (Colosseum [Klaus Hashagen – Percussion und Elektronik]; Deutscher Komponistenverband [Komponisten in Bayern (42)])
zu Die Nibelungen. Auf den Spuren eines sagenhaften Volkes (1976; Autor?), Dauer: 24’50’’
zu Mensch und Kosmos – in Vergangenheit und Gegenwart. Eine neue Sternenschau des Nürnberger Planetariums (1977; Autor?), Dauer: 25’30’’
zu „Mei Herz iss gräi“. Liebesgedichte in fränkischer Mundart (1978?; Autoren: Wilhelm Staudacher, Alfred Völkel) für Flöte und Synthesizer, Dauer: 6’25’’
zu Variationen über ein Reiseland für Synthesizer, Dauer: 6’
zu Der Berg, der Fluss, das Dorf für Synthesizer
Vokalkompositionen
A cappella
Drei heitere Chorlieder (1955) für gemischten Chor a cappella. Texte:?
Drei PsalmenDavids (1962) für gemischten Chor. Dauer: ~10’
Frühlingslied (1966) für Männerchor. Text:?. Dauer: ~5’
„…die schiefe Sonnenuhr“ (1990). Fünf Sonette von Francisco de Quevedo und vier Vokalisen für 5-stimmigen Chor a cappella. Dauer: 20’35’’. Aufnahme (Studio Franken; Meistersänger von Nürnberg; Leitung: Bernd Dietrich; CD-94C008)
Drei Psalmmotetten (1996) für gemischten Chor a cappella. Texte: aus dem biblischenBuch der Preisungen, deutsch von Martin Buber. Dauer: ~7–8’
CL.Preisung (150.Psalm) (1997) für 12-stimmiges Vokalensemble. Text: aus dem Buch der Preisungen, deutsch von Martin Buber. Dauer: ~4’. Aufnahme 2004 (Kammerchor Saarbrücken, Dirigent: Georg Grün)
Fünf Goethe-Gedichte für Kinderchor. Dauer: 5’50’’
Der Kindergarten für Kinderchor. Text:?. Dauer: 12’30’’
Der Kinderreigen für Kinderchor. Text:?. Dauer: 14’50’’
Tragische Geschichte für Männerchor. Text:?. Dauer: 1’55’’
Mit Instrument(en)
Hoffnung (1953). Hymne für Chor und Bläser. Text: Johannes R. Becher. Dauer: 8’. UA 1954 (Bundessängerfest; Hannoversche Chorgemeinschaft)
Lieder eines Lumpen (1954) für Männerchor und Instrumentalensemble. Texte:?. Dauer: 19’10’’
Vier Gesänge aus „Distelvolk“ (1959; revidiert 1995) für eine Singstimme (Mezzosopran oder Bariton) und 6Instrumentalisten. Dauer: ~12’. Texte: Walter Toman, aus dem Gedichtband Distelvolk (1955)
Der Bau des TempelsI (1959). Studie für Sprecher, Klavier, Schlaginstrumente und elektronische Klänge. Text:?. Dauer: ~10’
Manasses Gebet (1960; revidiert 1987) für gemischten Chor, einen Solisten, 4Chorsolisten und Elektronik. Text:?. Dauer: 9’35’’. Aufnahme (Studio Franken)
PercussionI (1961) für Gesang, Schlagzeug und Tonband ad libitum. Text:?. Dauer: 13’15’’
Alphabetische Gesänge (1962) für Bariton, Männerchor, Klavier und Kontrabass. Text:?. Dauer: 21’20’’
Der vergessene Mond (1962) für Sopran und Ensemble. Text:?
Rezitationen des schwarzen Orpheus (1962) für Sprecher und Ensemble. Texte:?
Davids Dankgesang (1963). Rezitation für einen Sprecher, gemischten Chor (mit Chorsoli) und Elektronik. Text:?. Dauer: ~15’. Aufnahme (Studio Franken)
2.Fassung (1995) für einen Sprecher, gemischten Chor (mit Chorsoli) und Schlagzeug. Dauer: ~15’
Kleines Divertimento nach französischen Volksliedern (1964) für Stimmen und Instrumentalensemble. Dauer: 14’50’’
Giorno per Giorno (1965). Kantate für Mezzosopran, Flöte, Cembalo und Schlagzeug. Texte: Giuseppe Ungaretti. Dauer: 17’20’’
2., metrumgebundene Fassung (1990)
3.Fassung (1990): Kantate für Mezzosopran und Schlagzeug
4.Fassung (1993): Kantate für Mezzosopran und Kammerensemble. Dauer: 16’40’’. Aufnahme (Deutscher Komponistenverband [Komponisten in Bayern (42)])
5.Fassung (1997): Elf Lieder für Mezzosopran und Klavier
„Die Nacht ist schwarz“ (1966) für Gesang und Ensemble. Text:?
„Vitrum nostrum“. Eine Szene zu einem deutschen Trinklied (1968) für Bariton und historische Instrumente. Text: aus dem Liederbuch von Georg Forster (Nürnberg 1540). Dauer: 7’10’’
Die vier Apostel. Impression nach Albrecht Dürer (1970) für 4Frauenstimmen, 6Sprecher, Elektronik und Orchester. Text:?. Dauer: 25’10’’
„Jan Pieterszoon Sweelinck“ (1971). Konzert für 2Orgeln, Chor, Instrumente und Elektronik ad libitum. Texte:? (Zitate aus den Cantiones sacrae). Dauer: 18’. UA 1971 Bayreuth (Stadtkirche). Aufnahme (Studio Franken)
Der Bau des TempelsII (1983). Studie für Sprecher, Singstimmen und Elektronik. Text:?. Dauer: 10’20’’. Aufnahme (Studio Franken)
Die Schöpfung (1984/85). Radiophonisches Kammeroratorium für Vokalensemble und Elektronik. Libretto: nach Martin Buber. Dauer: 17’45’’. Aufnahme 1985 Nürnberg (ars-nova-Tage)
„Rette meine Seele vorm Schwert und segne mein Volk mit Frieden“ (1986). Kammeroratorium für 4Vokalsolisten und Synthesizer. Text: nach Psalm22. Dauer: 16’30’’
Neufassung (1989): Radiophonisches Kammeroratorium für Vokalensemble und elektronische Instrumente. Dauer: 17’10’’
Ruth (1989). Rezitation für Mezzosopran, Sprecher, Schlagzeug und Elektronik. Libretto: Woty Gollwitzer. Dauer: 10’05’’
Neufassung (1991): Kammeroratorium für Mezzosopran, Sprecher, Chor, Bläser, Harfe, Schlagzeug und Elektronik. Libretto: Woty Gollwitzer (unter Einbeziehung zweier Gedichte von Else Lasker-Schüler). Dauer: 16’30’’. UA 1992 Nürnberg (Sebalduskirche). Aufnahme (Deutscher Komponistenverband [Komponisten in Bayern (42)])
Womans…cussion (1989). Radiophonische Studie mit Singstimme und Percussion. Text:?. Dauer: 11’30’’
Reflexe (1991). Vier Miniaturen nach Brahms’ Horntrio für 3Spieler, einen Sprecher und Tonband ad libitum. Text:?. Dauer: 12’35’’
Neufassung (1993): Radiophonische Miniaturen für 3Spieler, einen Sprecher und eine Sprecherin. Dauer: 13’30’’
Schmuel (Der junge Samuel) (1993). Oratorium für Soli, Chor und Orchester. Libretto: nach dem Samuelbuch der Bibel, deutsch von Martin Buber und Franz Rosenzweig. Dauer: 58’. UA 13.November 1994 Nürnberg (Meistersingerhalle; Lehrergesangverein, Dirigent: Bernd Dietrich). Aufnahme (Studio Franken)
Neufassung (1993–97): Schmuel. Sinfonie nach Martin Buber und Franz Rosenzweig für Vokalsolisten, Sprecher und Orchester. Dauer: ~45’
Singen will ich IHM (1994). Vier Kantaten für Mezzosopran, gemischten Chor, 2Schlagzeuger und Orgel. Texte: aus der Bibel, deutsch von Martin Buber und Franz Rosenzweig. Dauer: 23’30’’. Aufnahme (Studio Franken)
Das siebente Siegel (1994). Konzert für Orgel, 10Blechbläser, 2Schlagzeuger, Pauken und einen Sprecher ad libitum. Texte: aus der Offenbarung des Johannes. Dauer: ~13’
1.„…ward eine Stimme im Himmel…“ – 2.„…da geschahen Stimmen und Donner…“ – 3.„…und hörte einen Engel fliegen…“
CXXXIV.Preisung (134.Psalm) (1995) für Chor (bis zu 8Stimmen) und Röhrenglocken. Text: aus dem 5.Buch der Preisungen, deutsch von Martin Buber. Dauer: ~5’
Niedersächsische Osterkantate für Chor und Instrumentalisten. Text: Konrad Tegtmeier. Sendung der Aufführung am 21. April 1957 im NDR. Dauer: 27’10’’
Niedersächsische Weihnachtskantate für Chor und Instrumentalisten. Text: Konrad Tegtmeier. Sendung der Aufführung am 24. Dezember 1957 im NDR. Dauer: 28’50’’
Lieder nach Wilhelm Busch für Sopran und Klavier. Dauer: 6’05’’
Das Schrebergartenlied für Bariton und Orchester. Dauer: 3’40’’
Ensemble-/ Orchesterwerke
Kleine Suite (1960) für Streicher
Neubearbeitung: Archon (1986). Suite für Streichorchester. Dauer: 9’25’’. Aufnahme (Studio Franken)
Studie (1962) für 5Gruppen (Orchester ad libitum besetzt). Dauer: 11’15’’
Studie (1964) für Streicher. Dauer: 7’50’’
Septalie (1968) für beliebiges Ensemble. Dauer: 9’15’’. Aufnahme (Studio Franken)
MelodieI, nicht im wörtlichen Sinne, sondern als klanglicher Gestus verstanden (1973/74; revidiert 1993) für kleines Orchester. Dauer: 14’45’’. Aufnahme (Deutscher Komponistenverband [Komponisten in Bayern (42)])
MelodieII (1974) für Kammerensemble. Dauer: 7’50’’. Aufnahme (Thorofon MTH 253)
AkkordI (1974) für Orchester. Dauer: 8’40’’. Aufnahme (Studio Franken)
ConturII (1996). Essay für Kammerensemble. Dauer: 14’05’’. Aufnahme (Studio Franken; ars nova ensemble nürnberg)
„Die Geschichten vom…“ (1996). Fünf Miniaturen für 5Bläser und Schlagzeug. Dauer: 10’45’’. Aufnahme (Studio Franken)
Kleines Divertimento (19??) für Instrumentalensemble. Dauer: 16’
Soli und Ensemble-/ Orchester
Mobile SzenenI (1966; revidiert 1995) für Schlagzeug (1Spieler) und Orchester. Dauer: 9’20’’. Aufnahme (Siegfried Fink [Schlagzeug], Nürnberger Symphoniker, Dirigent: Werner Heider; Colosseum [Klaus Hashagen – Percussion und Elektronik; COL 9014-2.2])
Mobile SzenenIII (1960–69) für Schlagzeug, Kammerensemble und Tonband. Dauer: 6’15’’. Aufnahme (Studio Franken)
PergitonIII (1969) für Gitarre, Schlagzeug und Orchester. Dauer: 19’35’’. Aufnahme (Studio Franken)
TournéeIII für Klavier, 6Instrumente und Elektronik (1972). Dauer: 13’20’’. Aufnahme (Studio Franken)
PergitonV (1972) für Gitarre, Schlagzeug, Zupforchester und Elektronik ad libitum. Dauer: 16’20’’. Aufnahme (Intersound ISPV 156 CD)
PergitonVI (1975) für Gitarre, 2Schlagzeuger und Zupforchester. Dauer: 13’50’’
MelodieIV (1980–88) für Cembalo und Kammerorchester. Dauer: 15’. Aufnahme (Studio Franken)
Perchon (1982) für Vibraphon, Orchester und Elektronik ad libitum. Dauer: 23’10’’. Aufnahme (Andrea Schneider [Vibraphon], Klaus Hashagen [Synthesizer]; Nordwestdeutsche Philharmonie, Dirigent: Klaus Bernbacher)
Mobile SzenenV (1966; revidiert 1995) für Schlagzeug und Orchester. Dauer: ~10–12’
Klaricorn. Rhapsodisches Concertino (1984) für Klarinette, Streichorchester, Klavier/ Celesta und Schlagzeug (2Spieler). Dauer: ~10–12’
Das siebente Siegel (1994): siehe unter Vokalkompositionen
Parade (1995). Suite für Bläser alleine oder zusammen und kleines Orchester. Dauer: ~20’. – Umfasst die folgenden, beliebig kombinierbaren Teile:
Badinerie (1995) für Flöte und kleines Orchester. Dauer: 5’15’’
Duettino (1995) für Klarinette, Fagott und kleines Orchester. Dauer: 3’45’’
Romanze (1995) für Oboe und kleines Orchester. Dauer: 2’45’’
Legende (3.Version, 1995) für Horn und kleines Orchester. Dauer: 4’
Trio (1995) für Trompete, Posaune mit Pauken und kleines Orchester. Dauer: 4’
Sechs Saxiaturen (1996) für Altsaxophon (inEs) und Kammerensemble. Dauer: ~6–7’
Sonatine (Kleine Kammermusik) (1959) für Klarinette und Harfe. Dauer: ~10’
Cymbalon (1960) für Cembalo und Tonband. Dauer: 8’15’’
PergitonI (1961) für Gitarre und Schlagzeug. Dauer: 15’
PergitonII (1963) für Gitarre und Tonband. Dauer: 8’50’’
Duocordis (1966) für 2Streicher
Viocela (1966; revidiert 1990) für Viola und Cembalo. Dauer: ~2’30’’
Mobile SzenenII (1967) für Klavier und Schlagzeug. Dauer: ~8’
Gesten (1969) für Blockflöten (6Instrumente, 1Spieler) und Tonband. Dauer: 8’30’’
PergitonIV/V (1969/70) für Gitarre und Schlagzeug (mit Stimme ad libitum). Dauer: 12’15’’. Aufnahme (IV): Deutsche Grammophon (DGG 2530-034-B)
TournéeI (1970) für Klavier und Elektronik. Dauer: 8’45’
TournéeII (1972) für Akkordeon und Elektronik. Dauer: ~9’
TournéeIV (1972) für Orgel und Elektronik. Dauer: 9’
Me’psalon (1972) für Schlagzeug und Elektronik. Dauer: 6’
Transposition-Improvisation (1974) für Schlagzeug und Tonband. Dauer: 4’05’’
PercussionIV (1973) für Schlagzeug und Tonband. Dauer: 12’15’’. Aufnahme: Thorofon (CTH 2085)
PercussionV (1977) für Schlagzeug und Elektronik. Dauer: 12’15’’. Aufnahme: Thorofon (CTH 2085)
ToccataI undII (1979) für Orgel und Tonband. Dauer: 13’30’’
Detron (1991) für (Groß-)Bassflöte und Elektronik. Dauer: ~8–10’
Meridian (1991) für Orgel und Elektronik. Dauer: 9’40’’
Cornotron (1992) für Horn und Elektronik. Dauer: ~7’
Sechs Saxiaturen (1995) für Altsaxophon (inEs) und Klavier. Dauer: ~ca. 5’
Legende (1995) für Horn und Elektronik. Dauer: ~5–7’
2.Version (1995) für Horn und Klavier. Dauer: ~5–7’. UA Nürnberg (Wilfried Krüger [Horn],? [Klavier])
LegendeII (1995) für Violine (oder Viola) und Klavier. Dauer: ~5–7’
ConturIII (1997). Essay für Orgel und Elektronik. Dauer: ~11–12’. Aufnahme (Studio Franken; Bernhard Buttmann [Orgel], Werner Jacob, Antje Dittmar [Elektronik])
Trios
Pan 2mal (1972, revidiert 1984). Studie für 2Blockflötisten und Elektronik. Dauer: 5’25’’
ToccataIII mit Choral (1982) für Orgel, Schlagzeug und Elektronik. Dauer: 7’45’’. Aufnahme: Christophorus-Verlag (SCGLX 73971; Werner Jacob [Orgel], Siegfried Fink [Schlagzeug], Klaus Hashagen, Elektronik)
RaceI (1988) für 2Schlagzeuger und Elektronik. Dauer: 13’05’’. Aufnahme (Studio Franken; Andrea Schneider, Gyula Racz [Schlagzeug], Klaus Hashagen [Elektronik])
LegendeIII (1996) für Klaviertrio (Violine, Violoncello und Klavier). Dauer: ~5’
Mobile SzenenIV (1968/84) für Soloschlagzeug, Klavier und begleitendes Schlagzeug (3Spieler). Dauer: 6’55’’. Aufnahme (Produktion der Stadt Nürnberg)
Colloquium (1968) für Holzbläserquintett. Dauer: 10’15’’
Campane e fioriture (vor 1970?) für Holzbläserquintett. Dauer: 9’40’’
Bearbeitungen
Drei Volkslieder (1951) für gemischten Chor. Dauer: ~6’
Sechs Seemannslieder (1960) für Männerstimmen und Klavier (oder Instrumente) Dauer: ~12’
Englische Seemannslieder für Bariton, Männerchor und Instrumentalisten. Dauer: 13’10’’
Russische Volkslieder für Sopran und Orchester. Dauer: 7’50’’
zahlreiche weitere Bearbeitungen von Volksliedern und alten Bläsermusiken
Klaus Hashagen gewidmete Werke
Dario Agazzi: Klaus pour contrebasse (2011, Gérard Billaudot, Paris 2012). Dauer: ~5’ UA 17.Juni 2013 Genève (Assemblée générale de Contrechamps; Jonathan Haskell).
In der Stille der Zeit (1994; zum 70.Geburtstag) für Orgel. Dauer: ~16’. Aufnahme (Jörg Fuhr; Arpeggio Brioso [Fränkische Orgelfantasie])
Technophonie (1998; in memoriam) für 7Instrumentalisten (Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello, Klavier, Schlagzeug). Dauer: ~12’. UA Nürnberg
1.Introduktion – 2.Vorstellung (der einzelnen Instrumente) – 3.Tutti – 4.Duo (Flöte und Klavier) – 5.Motive – 6.Duo (Schlagzeug und Klavier) – 7.Trio (Streicher) – 8.Zehn Soli – 9.Bewegungen (der Formationen: Bläser, Streicher, Klavier und Schlagzeug) – 10.Unisono – 11.Gruppen mit Finale
Bertold Hummel: …in honorem… (op.98a; 1994; zum 70.Geburtstag) für Schlagzeug und Orgel. Dauer: ~12’. UA 30.September 1994 Nürnberg (Sebalduskirche; Hermann Schwander [Schlagzeug], Werner Jacob, [Orgel]). Aufnahme (BR, Studio Franken). – Werkeinführung:
1.Invocation – 2.Toccata – 3.Choral
Horst Lohse: Chant à l’amitié (Gesang der Freundschaft; 1994; zum 70.Geburtstag) für Orgel. Dauer: ~8–9’. UA 30.September 1994 Nürnberg (Sebalduskirche; Werner Jacob). Aufnahme (BR, Studio Franken)
Lothar Voigtländer: Introitus für Orgel (zum 65.Geburtstag). UA 1989 Nürnberg (Sebalduskirche; Werner Jacob)
Ruth Zechlin: Orgelstudie aus dem Kryptogramm Klaus Hashagen (WN241; 1994). Dauer: ~3’. UA 1994 (Nürnberg; Werner Jacob?)
Literatur
von Klaus Hashagen
Komponieren künftig? Die künstlerische und existentielle Situation junger Komponisten. In: Musik des 20.Jahrhunderts in europäischer Sicht. Hrsg. von Elisabeth Haselauer und Norbert Linke. Barsbüttel-Hamburg 1980
Musikalisches Urteil in Presse und Rundfunk. In: Musica, 36.Jg. (1982), S.236–238
Radiophonie. In: Günther Batel/ Günther Kleinen/ Dieter Salbert: Radiophonische Musik. Moeck Verlag, Celle 1985, S. 55–59 (=Beiträge zur Gegenwartsmusik1)
Hans-Joachim Dobra: Vom Zufall in der Kunst. Klaus Hashagen im Komponisten-Portrait. In: Connaisseur. Die Nürnberger Illustrierte, 5.Jg. (1986), Nr.2, S.58–60.
Ursula Adamski-Störmer: Hat man Töne? In: Nürnberg Heute, Nr.61/ 1996, S.52f.
Klaus Bernbacher: Rastloses Bemühen um das Musikleben. In: neue musikzeitung, 47.Jg. (1998), Nr.7–8, S.6
Klaus Bernbacher (Hrsg.): Klaus Hashagen. Schneider Verlag, Tutzing 2003 (Komponisten in Bayern, Band42). ISBN 3-7952-1110-7. – Darin:
Susette Clausing: Klaus Hashagen: Leben und Schaffen (S.13–37)
Jörg Krämer: Zu Klaus Hashagens Kompositionen (S.39–43); Die Instrumentalmusik von Klaus Hashagen (S.63–73)
Klaus Bernbacher: …erspüren, erkennen, handeln… (S.45–48)
Klaus Hinrich Stahmer: Zwischen Hörspiel und „Musique concrète“ – Klaus Hashagens radiophonische Musik (S.75–90)
Helmut Bieler: Die geistliche Musik von Klaus Hashagen und seine Orgelmusik (S.91–105)
Siegfried Fink: …finden und erfinden… – Klaus Hashagens Werke für Schlaginstrumente (S.107–120)
↑Susette Clausing: Klaus Hashagen: Leben und Schaffen, in: Klaus Bernbacher (Hrsg.): Klaus Hashagen. Schneider Verlag, Tutzing 2003, S.15f.
↑Susette Clausing: Klaus Hashagen: Leben und Schaffen, in: Klaus Bernbacher (Hrsg.): Klaus Hashagen. Schneider Verlag, Tutzing 2003, S.18
↑Susette Clausing: Klaus Hashagen: Leben und Schaffen, in: Klaus Bernbacher (Hrsg.): Klaus Hashagen. Schneider Verlag, Tutzing 2003, S.26 (Interview mit Klaus Hashagen aus dem Sommer 1995)
↑Jörg Krämer: Zu Klaus Hashagens Kompositionen, in: Klaus Bernbacher (Hrsg.): Klaus Hashagen. Schneider Verlag, Tutzing 2003, S.41