Klaus Sochatzy (* 30. Dezember 1929 in Alzey; † 7. Oktober 1991 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Soziologe und Aphoristiker, der an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main lehrte.
Sochatzy, 1929 als Sohn des Arztes Konrad Sochatzy und seiner Frau Helene geboren, studierte unter anderem Musikwissenschaft, Philosophie, Soziologie und Pädagogik. Er wurde zum Doktor der Philosophie promoviert und lehrte als Professor für Soziologie der Erziehung im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Einer seiner Forschungsschwerpunkte führte zu der Studie Parole: rechts! Jugend, wohin? (1980), in der untersucht wird, „inwiefern außerhalb des organisierten Rechtsextremismus rechtsextreme Parolen und Einstellungen unter Jugendlichen virulent sind.“
Außerdem schrieb Sochatzy Aphorismen, die zunächst auszugsweis in der Frankfurter Rundschau erschienen waren. Der Band Ost-West-Monologe (1981) entstand zusammen mit dem PAN-Dozenten für Film- und Fernsehwissenschaft Aleksander Kumor (* 1924).
Sochatzy war zwei Mal verheiratet. Aus der ersten Ehe mit Karin Gosta Schroeder gingen zwei Kinder hervor. Nach der Scheidung heiratete er 1972 Ilse Weber. In dieser Ehe wurde eine Tochter adoptiert. Klaus Sochatzy starb 1991 in Frankfurt am Main und liegt auf dem Hauptfriedhof begraben.
| Personendaten | |
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| NAME | Sochatzy, Klaus |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Soziologe |
| GEBURTSDATUM | 30. Dezember 1929 |
| GEBURTSORT | Alzey |
| STERBEDATUM | 7. Oktober 1991 |
| STERBEORT | Frankfurt am Main |