Klaus Waschke

Klaus Waschke (* 16. Januar 1945 in Leipzig; † 2014 in Langewiesen-Oehrenstock) war ein deutscher Glasdesigner.

Leben und Werk

Waschke absolvierte die Erweiterte Oberschule und leistete nach dem Abitur Wehrdienst in der NVA. Von 1965 bis 1969 macht er ein Medizinstudium, das er nicht abschloss. Von 1969 bis 1975 studierte er Glasgestaltung, u. a. bei Ilse Decho, an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle – Burg Giebichenstein. Nach dem Diplom arbeitete er ab 1975 als Designer im VEB Glaswerke Schmiedefeld. Er fertigte auch selbst Glasobjekte.

Waschke war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR. 1981 gehörte er zur Jury der Ausstellung Junge Künstler der DDR. Formgestaltung, Gebrauchsgrafik, Kunsthandwerk in Karl-Marx-Stadt. 1982 wurde er als Verdienter Aktivist geehrt. Von Waschke entworfene Glasobjekte befinden sich u. a. im Museum für Glaskunst Lauscha.

2014 übergab er weitere Arbeiten an das GoetheStadtMuseum Ilmenau. Er kündigte an, dass er noch 2014 nach Ekuador zu Angehörigen, bei denen er schon zu Besuch war, auswandern werde, aber er starb vorher.

Werke (Auswahl)

Von Waschke hergestelltes Glasgefäß

Herausgeberschaft einer Fachpublikation

Ausstellungen (unvollständig)

Einzelausstellungen

Teilnahme an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der DDR

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Bildindex der Kunst & Architektur - Startseite Bildindex. Abgerufen am 20. September 2024.
  2. ↑ Karl-Heinz Veit: Ilmenauer Glaskünstler übergibt Objekt-Serie an Goethe-Museum. 6. März 2014, abgerufen am 20. September 2024.
  3. ↑ Klaus Waschke - Deutsche Digitale Bibliothek. Abgerufen am 20. September 2024.
  4. ↑ Waschke, Klaus: Vase "261". 1976, abgerufen am 20. September 2024.
Personendaten
NAME Waschke, Klaus
KURZBESCHREIBUNG deutscher Glasdesigner
GEBURTSDATUM 16. Januar 1945
GEBURTSORT Leipzig
STERBEDATUM 2014
STERBEORT Langewiesen-Oehrenstock