Knut Rettig

Knut Rettig (* 1962) ist ein deutscher Volleyballtrainer.

Werdegang

Rettig wuchs in Baden-Baden auf. Er war sechs Jahre beim Elmshorner MTV tätig und führte die Männermannschaft des Vereins als (Spieler-)trainer von der Landesliga bis in die Regionalliga.

Rettig wechselte 1988 aus Elmshorn zur VG Alstertal-Harksheide und wurde dort Assistenztrainer, später betreute er die VG bis 1992 als hauptverantwortlicher Trainer in der Frauen-Bundesliga. Dort gehörte auch seine Ehefrau Andrea Marunde zu seinen Spielerinnen. Mitte Juli 1992 wurde Rettig zunächst als neuer Trainer des Zweitligisten TG 1862 Rüsselsheim vermeldet, trainierte dann aber die Frauen des 1. VC Hamburg in der 2. Bundesliga. Im September 1992 erlangte Rettig in Köln einen Abschluss als Diplom-Trainer. Mit dem 1. VCH, die das Hamburger Abendblatt wegen der wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Vereins als „Spartruppe“ bezeichnete, erreichte er 1993 den Meistertitel in der 2. Bundesliga Nord, verpasste jedoch in der Relegationsrunde den Bundesligaaufstieg. 1993/94 war Rettig sowohl Trainer der Damen des 1. VCH als auch Spielertrainer beim Regionalligisten SV Lurup. Lurup betreute er 1994/95 auch in der 2. Bundesliga sowie 1995/96 in der Regionalliga. 1996 verließ er den Verein.

1994 wurde er Trainer des Hamburger Bundesligisten TV Fischbek. 1996 wurde Rettig unter Bundestrainer Olaf Kortmann auch Assistenztrainer der deutschen Herrennationalmannschaft. Der SV St. Georg, für den Rettig hauptberuflich als Geschäftsführer arbeitete, stellte ihn für diese Aufgabe frei. 1997 stieg er mit Fischbek in die 1. Bundesliga auf, 1998 wieder ab. 1999/2000 war Rettig mit Fischbek erneut Bundesligist, man konnte sich jedoch nicht in der Spielklasse halten. 2001 gelang als ungeschlagener Zweitligameister die Rückkehr in die höchste deutsche Spielklasse. Rettig blieb bis zum Ende der Saison 2002/03 im Amt, in der mit dem dritten Platz das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte erreicht wurde. Danach war er beratend bei den Fischbekerinnen tätig. Im Dezember 2013 wurde er wieder Mitglied des Trainerstabs des Bundesligisten und arbeitete dem Trainergespann Marina Cukseeva / Johnny Westreicher Mick zu. Mitte Januar 2015 wurde er vorübergehend Assistenztrainer beim Bundesligisten VT Aurubis Hamburg, dem Nachfolgeverein des TV Fischbek.

Bis Ende Mai 2017 amtierte Rettig 17 Jahre lang als Hamburger Landestrainer, seine Aufgabe war die Betreuung der weiblichen Nachwuchsspielerinnen. Die weibliche U20 des Niendorfer TSV mit seiner Tochter Louisa Marunde als Spielerin erreichte unter Rettig als Trainer 2018 bei der Norddeutschen Meisterschaft den zweiten Platz, 2019 führte Rettig in derselben Altersklasse den SC Alstertal-Langenhorn zum Norddeutschen Meistertitel.

Er war Referendar am Hamburger Gymnasium Hamm, im August 2001 wurde er als Lehrer für PGW und Sport am Gymnasium Heidberg tätig und übernahm an der Schule die Aufgabe als Leistungssportkoordinator. Er trat die Leitung des Fachausschusses Volleyball der Hamburger Schulbehörde an.

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 „Frauen sind empfindlicher“. In: Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag. 10. April 2010, archiviert vom Original am 19. Dezember 2024; abgerufen am 5. Februar 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. ↑ Die Chronik - 50 Jahre Sport in Norderstedt. In: Hamburger Abendblatt. 31. August 2020, archiviert vom Original am 18. Dezember 2024; abgerufen am 5. Februar 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. ↑ Kurz notiert. In: Hamburger Abendblatt. 21. Mai 1992, archiviert vom Original am 4. März 2023; abgerufen am 4. März 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. ↑ Alstertal-Harksheide. (PDF) In: Deutsche Volleyball-Zeitschrift. 1991, archiviert vom Original am 23. April 2024; abgerufen am 5. Februar 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. ↑ Hamburg. Volleyball. In: Hamburger Abendblatt. 13. Juli 1992, archiviert vom Original am 9. März 2023; abgerufen am 9. März 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  6. ↑ Kinderfest mit VCH. In: Hamburger Abendblatt. 21. August 1992, archiviert vom Original am 15. März 2023; abgerufen am 15. März 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  7. ↑ Kurz notiert. In: Hamburger Abendblatt. 19. September 1992, archiviert vom Original am 16. März 2023; abgerufen am 16. März 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  8. ↑ Doppelblock gegen die Frauen. In: Hamburger Abendblatt. 7. April 1993, archiviert vom Original am 3. April 2023; abgerufen am 3. April 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  9. ↑ Volleyball: VCH-Frauen Nord-Meister. In: Hamburger Abendblatt. 22. März 1993, archiviert vom Original am 31. März 2023; abgerufen am 31. März 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  10. ↑ Ungeliebten Aufstieg verpaßt. In: Die Tageszeitung. 13. April 1993, archiviert vom Original am 19. Dezember 2024; abgerufen am 5. Februar 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  11. ↑ Volleyball: Zum 1. VCH kommen jetzt die Meister. In: Hamburger Abendblatt. 13. Dezember 1993, archiviert vom Original am 25. Juni 2023; abgerufen am 25. Juni 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  12. ↑ Kurz notiert. In: Hamburger Abendblatt. 23. November 1993, archiviert vom Original am 25. Juni 2023; abgerufen am 25. Juni 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  13. ↑ Hamburg. Volleyball. In: Hamburger Abendblatt. 16. Januar 1995, abgerufen am 28. Juni 2023.
  14. 1 2 Ein loyaler Mann für den Bundestrainer. In: Hamburger Abendblatt. 29. Februar 1996, abgerufen am 15. Oktober 2023.
  15. ↑ Multikulti im Dutzend. In: Hamburger Abendblatt. 25. Oktober 2001, archiviert vom Original am 5. Februar 2023; abgerufen am 5. Februar 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  16. ↑ Aufstieg mit makelloser Bilanz. In: Hamburger Abendblatt. 26. März 2001, archiviert vom Original am 5. Februar 2023; abgerufen am 5. Februar 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  17. ↑ Volleyball-Historie des TV Fischbek jetzt auf 600 Seiten. In: Hamburger Abendblatt. 11. Januar 2019, archiviert vom Original am 18. Dezember 2024; abgerufen am 5. Februar 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  18. ↑ TV Fischbek: Rettig zurück auf die Bank. In: Hamburger Abendblatt. 4. Dezember 2003, archiviert vom Original am 5. Februar 2023; abgerufen am 5. Februar 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  19. ↑ Erfolg dank Rettig. In: Hamburger Abendblatt. 8. Dezember 2003, archiviert vom Original am 5. Februar 2023; abgerufen am 5. Februar 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  20. ↑ Ex-Trainer Rettig hilft beim VT Aurubis aus. In: Die Welt. 15. Januar 2015, archiviert vom Original am 18. Dezember 2024; abgerufen am 5. Februar 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  21. ↑ Streit mit dem Verband: Trainer Rettig hört nach 42 Jahren auf. In: Hamburger Abendblatt. 22. April 2017, archiviert vom Original am 18. Dezember 2024; abgerufen am 5. Februar 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  22. ↑ U20-Mädels vom Niendorfer TSV mit tollem Erfolg bei der NDM. In: Hamburger Volleyball Verband. 27. März 2018, archiviert vom Original am 18. Dezember 2024; abgerufen am 5. Februar 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  23. ↑ Scala wird Norddeutscher Meister. In: Hamburger Volleyball Verband. 3. April 2019, archiviert vom Original am 18. Dezember 2024; abgerufen am 5. Februar 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  24. ↑ Zwischen Klassenzimmer und Volleyballfeld. In: Hamburger Abendblatt. 2. Februar 2001, archiviert vom Original am 5. Februar 2023; abgerufen am 5. Februar 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  25. ↑ Rettig, Knut. In: Gymnasium Heidberg. Archiviert vom Original am 18. Dezember 2024; abgerufen am 5. Februar 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  26. ↑ Lehrkräfte. In: Gymnasium Heidberg. Archiviert vom Original am 15. April 2024; abgerufen am 5. Februar 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  27. ↑ Fachausschuss Volleyball/Beachvolleyball. In: Schulsport in Hamburg 2016/2017. 2016, archiviert vom Original am 18. Dezember 2024; abgerufen am 5. Februar 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
Personendaten
NAME Rettig, Knut
KURZBESCHREIBUNG deutscher Volleyballtrainer
GEBURTSDATUM 1962