Kodal

Kodal
Kodal (Norwegen)
Kodal (Norwegen)
Kodal
Basisdaten
StaatNorwegen Norwegen
Provinz (fylke) Vestfold
Gemeinde (kommune): Sandefjord
Koordinaten: 59° 13′ N, 10° 8′ OKoordinaten: 59° 13′ N, 10° 8′ O
Einwohner: 1.104 (1. Januar 2026)
Fläche: 0,63 km²
Bevölkerungsdichte: 1752 Einwohner je km²
Höhe: 48 moh.

Kodal ist eine Ortschaft in der norwegischen Kommune Sandefjord in der Provinz (Fylke) Vestfold. Der Ort hat 1104 Einwohner (Stand: 1. Januar 2026).

Geografie

Kodal ist ein sogenannter Tettsted, also eine Ansiedlung, die für statistische Zwecke als eine städtische Siedlung gewertet wird. Der Ort liegt etwa 15 Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums von Sandefjord.

Im Norden von Kodal liegt mit dem Stisvannet ein kleiner See.

Geschichte und Religion

Kodal war bis Ende 2016 Teil der Kommune Andebu. Diese ging zum 1. Januar 2017 gemeinsam mit Stokke in Sandefjord auf.

In Kodal befindet sich die Kodal kirke. Der Chor der Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert. Der Rest der heutigen Kirche wurde in den 1690er-Jahren errichtet. Während der Chor aus einer Steinkirche stammt, wurde in den 1690er-Jahren mit Holz gearbeitet. Das Kirchgebäude verfügt über 225 Sitzplätze.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch die Ortschaft verläuft in Nord-Süd-Richtung der Fylkesvei 305. Die Straße stellt Richtung Südosten die Anbindung zur Stadt Sandefjord her. Bei Sandefjord kreuzt sie die Europastraße 18 (E18). In nordöstlicher Richtung führt der Fylkesvei 305 bis in die Ortschaft Andebu.

Im Südwesten von Kodal zweigt der Fylkesvei 3042 in den Südwesten ab.

Wirtschaft

Die Landwirtschaft ist von größerer Bedeutung für die lokale Wirtschaft. Zudem befinden sich in der Nähe Eisen- und Phosphorvorkommen.

Commons: Kodal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Population and land area in urban settlements. Statistisk sentralbyrå, 31. August 2026 (englisch).
  2. 1 2 3 Kodal. In: Norgeskart. Abgerufen am 15. Juli 2026 (norwegisch).
  3. ↑ Første sammenslåing i kommunereformen. In: regjeringen.no. 15. Juni 2015, abgerufen am 15. Juli 2026 (norwegisch).
  4. 1 2 3 Sten Lundbo, Lars Mæhlum: Kodal. In: Store norske leksikon. Abgerufen am 16. Juli 2026 (norwegisch).
  5. ↑ Kodal kirke. In: Kirkesøk. Abgerufen am 16. Juli 2026 (norwegisch).