Als Koilonychie (v. alt-gr. κοῖλος koilos ‚hohl‘ und ὄνυξ onyx ‚Nagel‘) bezeichnet man eine Nagelveränderung mit muldenförmiger Einsenkung und erhöhter Brüchigkeit der Nagelplatte, die auf angeborene (z.B. Monilethrix) oder erworbene Ursachen (chronische Eisenmangelanämie, Ekzeme, Pellagra, Sprue, Raynaud-Syndrom) zurückgehen kann.
Synonym werden Begriffe wie Hohlnägel, Löffelnägel oder Eierschalennägel gebraucht.
Literatur
Pschyrembel Klinisches Wörterbuch. Begründet von Willibald Pschyrembel. Bearbeitet von der Wörterbuchredaktion des Verlages unter der Leitung von Helmut Hildebrandt. 261.Auflage. De Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-018534-8
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