Kombinat Obst, Gemüse und Speisekartoffeln

Aufkauf von Obst und Gemüse aus einer Kleingartenanlage

Ein Kombinat Obst, Gemüse und Speisekartoffeln (Kombinat OGS) war innerhalb der DDR-Wirtschaft ein Kombinat, in dem die Versorgung der Bevölkerung mit Obst, Gemüse, Kartoffeln und verarbeiteten Lebensmitteln organisiert wurde.

In der DDR existierten 15 Kombinate OGS, die bezirksgeleitet waren und dem Rat des jeweiligen Bezirks unterstanden. Vorgänger der Kombinate waren genossenschaftlich organisierte Wirtschaftsvereinigungen Obst, Gemüse und Speisekartoffeln, die in den 1980er Jahren in Kombinate umgewandelt wurden.

Die Kombinate umfassten Großhandelsbetriebe für Obst, Gemüse und Speisekartoffeln sowie Gemüse- und Früchteverarbeitungswerke, Feinkostbetriebe, Fruchtmark-, -saft- und -limonadenerzeuger, Kindernahrungs- und Marmeladenhersteller und Konservenfabriken.

Ein großer Anteil der Versorgung mit Obst und Gemüse wurde durch deren Aufkauf von Hobbygärtnern, zum Beispiel im VKSK, gedeckt.

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Einzelnachweise

  1. ↑ Sächsisches Staatsarchiv: 30937 VEB Kombinat Obst, Gemüse und Speisekartoffeln Bezirk Karl-Marx-Stadt, abgerufen am 29. August 2026.
  2. ↑ Rolf Gänsrich: Die Wirtschaftsvereinigung Obst-Gemüse-Speisekartoffeln Berlin (WV OGS), abgerufen am 29. August 2026.
  3. ↑ Liste der privatisierten Unternehmen der Treuhandanstalt Liste der Treuhandunternehmen in: Zusammenstellung der beim Versorgungsträger für die Zusatzversorgungssysteme zu den ehemaligen Betrieben und Einrichtungen der DDR vorhandenen Unterlagen bei Deutsche Rentenversicherung (in archive.org)
  4. ↑ modernruins.de: VEB Kombinat Großhandel OGS (Berlin), abgerufen am 29. August 2026.