| Koschuta (Košuta) | ||
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| Koschuta mit Koschutnikturm von Zell-Pfarre (Sele-Fara) aus gesehen. | ||
| Höhe | 2136 m ü. A. 2133,4 m. i. J. | |
| Lage | Kärnten, Österreich und Slowenien | |
| Gebirge | Karawanken, Karawanken und Bachergebirge | |
| Dominanz | 9 km → Hochobir | |
| Schartenhöhe | 768 m ↓ Loiblpass | |
| Koordinaten | 46° 26′ 46″ N, 14° 24′ 36″ O | |
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| Gestein | Dachsteinkalk | |
Die Koschuta (slowenisch: Košuta) ist ein 14 km langer Gebirgsstock (Bergmassiv) in den Karawanken, südlich von Klagenfurt. Ihr Kamm erstreckt sich in West-Ost-Richtung; auf fast der gesamten Länge verläuft über ihn die Grenze zwischen Österreich und Slowenien.
Die Koschuta ist Teil der Hauptkette der Karawanken.
Die zum Bundesland Kärnten gehörende Nordflanke der Koschuta ist nahezu in ihrem kompletten Verlauf durch mehrere hundert Meter hohe Felsabstürze charakterisiert. Die slowenische Südflanke ist hingegen wesentlich sanfter; teilweise reichen Grashänge bis zum Grenzkamm hinauf.
Der höchste Gipfel ist der markante Koschutnikturm / Košutnikov turn (2136 m ü. A.); die Mehrzahl der benannten Erhebungen im Kamm erreicht über 2000 Meter Höhe.
Über den Großteil des Kamms vom Hochturm / Veliki vrh ganz im Westen bis zum Koschutnikturm verläuft ein markierter Steig. Er weicht manchmal ein wenig in die slowenische Südflanke aus und weist einige versicherte Abschnitte auf, maximaler Schwierigkeitsgrad B. Der Ostteil des Grenzkamms zwischen dem Koschutnikturm und der Dicken Koschuta / Tolsta Košuta ist hingegen wesentlich ausgesetzter. Hier erfordern einzelne Passagen Kletterei im III. Schwierigkeitsgrad.
Bemerkenswerte Gipfel sind
Der wichtigste Stützpunkt auf der österreichischen Seite ist das Koschutahaus der Naturfreunde in 1279 m ü. A. Es ist im Sommer durchgehend, im Winter samstags, sonntags und feiertags bewirtschaftet und bietet Schlafplätze für 55 Personen (34 in Zimmern, 21 im Lager). Die Schutzhütte wird auch vom Kärntner Grenzweg, vom Panoramaweg Südalpen und vom Julius Kugy Alpine Trail, Etappe 2 (ÖAV/Landesverband Kärnten) besucht.
Auf der slowenischen Südseite befinden sich mehrere Almen sowie nahe dem westlichen Ende des Bergkamms das Dom na Kofcah des Slowenischen Alpenvereins.
Durch die felsige Nordflanke der Koschuta führen drei Klettersteige unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade.
Zwei weitere Steige sind am besten vom Koschutahaus aus zu erreichen: