Kristian Pech

Kristian Pech (2017)

Kristian Pech (eigentlich: Werner Christian Pech; * 14. September 1946 in Frankenthal/Oberlausitz; † 6. Juni 2026) war ein deutscher Schriftsteller.

Leben

Kristian Pech erlernte den Beruf des Agrotechnikers, war später Volontär bei der Sächsischen Zeitung in Dresden und studierte von 1967 bis 1969 an der Sektion Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig (ohne Abschluss, aus restriktiven Gründen erfolgte eine so genannte Beurlaubung in die Produktion). Er hatte sich zum Beispiel im Sommer 1968 an der von Siegmar Faust angeregten, dem Prager Frühling gewidmeten illegalen Motorbootlesung auf dem Leipziger Elsterstausee (Stauseelesung von Leipzig) beteiligt. Danach arbeitete er als Brauereiarbeiter, freier Autor, Geschäftsführer einer Cottbuser Stadtverordnetenfraktion, Hausmeister und wiederum als freier Autor. Er lebte in Döbern/Niederlausitz.

1997 wurde er Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.

Kristian Pech veröffentlichte Lyrik, Lyrikübersetzungen (v. a. aus dem Sorbischen und Russischen) und kurze Prosa.

Werke (Auswahl)

als Autor
als Übersetzer
in Anthologien

Literatur

Preise und Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Standesamt Frankenthal, Nr. 13/1946
  2. ↑ Traueranzeige Christian Pech. In: Lausitzer Rundschau. 20. Juni 2026, abgerufen am 21. Juni 2026.
  3. ↑ Jugendopposition in der DDR. In: Chronik des Jahres 1968. Bundeszentrale für politische Bildung, archiviert vom Original am 15. Dezember 2024; abgerufen am 21. Juni 2026.
Personendaten
NAME Pech, Kristian
KURZBESCHREIBUNG deutscher Schriftsteller
GEBURTSDATUM 14. September 1946
GEBURTSORT Frankenthal (Sachsen)
STERBEDATUM 6. Juni 2026