Kronehit

kronehit
Hörfunksender (privatrechtlich)
Empfang analog terrestrisch, Kabel, Internet
Empfangsgebiet Österreich
Sendestart 28. Juni 2001
Eigentümer Mediaprint
Sendeanstalt KroneHit Radio Betriebs GmbH
Liste von Hörfunksendern

kronehit ist ein österreichischer privater Hörfunksender. Erstmals ging er am 28. Juni 2001 in Wien und Niederösterreich auf Sendung, seit 2004 ist er österreichweit zu empfangen. Der Sender gehört zum Verband der Mediaprint, zu der u. a. die Medien Kronen Zeitung und Kurier gehören. Das Programm bietet eine Mischung aus Electro, Popmusik und Dance, bedient mit Spezialsendungen unterschiedliche Musikgenres und ist sowohl über UKW als auch über Online-Digitalradiosender zu empfangen.

Der Sender befindet sich am Favoritner Gewerbering im zehnten Wiener Gemeindebezirk.

Geschichte

Zur Zeit des Sendestarts als Krone Hit Radio war der Sender rechtlich gesehen kein Rundfunkveranstalter, sondern ein Mantelprogramm, das vom Inhaber der RpN-Lizenz (Donauwelle) veranstaltet und von zwölf anderen Rundfunkveranstaltern übernommen wurde. Da die Übernahme von moderiertem Programm nach damaligem Recht nur 60 Prozent der täglichen Sendezeit betragen durfte, mussten Teile des Radio-Programms unmoderiert gestaltet werden. Außerdem musste der Sender in jedem einzelnen lokalen Verbreitungsgebiet Lokalnachrichten, Wetter und Verkehr produzieren.

Am 1. April 2021 kam es zum Wechsel in der Programmdirektion. Dani Linzer übernahm die Agenden von Rüdiger Landgraf. Dieser leitete fortan die Stabstelle „Strategie, Research und Digitale Entwicklungen“ und unterstützte damit die Geschäftsführung und Programmdirektorin. Nach dem Tod von Ernst Swoboda im August 2021 übernahm Mario Frühauf den Posten des Geschäftsführers, mit 1. Dezember 2021 wurde Philipp König zum zweiten Geschäftsführer bestellt.

kronehit hat im Juni 2024 vier DAB+ gestartet. Dani Linzer hat sich zum Launch der neuen Digitalsender als Programmdirektorin verantwortlich gezeigt. Seit September 2024 ist Thomas Bildner der Programmdirektor der DAB+ Sender.

Von Dezember 2023 bis September 2024 war Georg Spatt als Programmdirektor tätig. Seine Position wurde von Rüdiger Landgraf übernommen.

Mario Frühauf hat mit 15. September 2025 seine Position als kronehit Geschäftsführer zurückgelegt. Philipp König ist nun alleiniger Geschäftsführer des Unternehmens.

Empfang

Der Sender erhielt nach einer Novelle des Privatradiogesetzes am 8. Dezember 2004 als erster Anbieter eine bundesweite Privatradiozulassung und konnte in der Folge sein Sendernetz ausbauen sowie seine technische Reichweite steigern. Bis Anfang Jänner 2018 hat die KommAustria dem Sender ca. 140 UKW-Frequenzen in ganz Österreich zugeteilt. Neben dem Empfang über UKW hat kronehit rund 25 digitale Radiosender, wobei sich diese aus 20 permanenten und 5 temporären Digitalradiosender zusammensetzen. Von 2008 bis 2010 war kronehit via DVB-H und später via DVB-T2 empfangbar. Im Juni 2024 hat kronehit das Programmangebot über DAB+ erweitert. Die Digitalradiosender Kronehit Eurodance X-Press, Radio Rot Weiss Rot, Super 80s und Pirate Radio decken mit ihrem Nischen-Angebot unterschiedliche Zielgruppen ab.

Markenname und Branding

Am 14. April 2003 wurde das Krone Hit Radio in Kronehit umbenannt. Der Sender richtete sich nach dem Relaunch an ein jüngeres und vor allem eher weibliches Publikum. Neben einer kompletten Neuausrichtung von Musik, Moderation, Verpackung und Nachrichten setzte der Sender vor allem auf Promotionen, um das neue Image zu verankern.

In das Jahr 2019 startete Kronehit mit einem Relaunch des Corporate Designs und der Änderung auf kronehit – der gleiche Name, jedoch alles klein geschrieben. Im Mittelpunkt stehen ein neuer Schriftzug und eine verjüngte Krone, die zu Beginn 2019 mit dem Claim „krone auf – leben an“ präsentiert wurden. Mit dem Redesign verließ Kronehit auch die bestehenden Farbmuster in Gold und Schwarz zugunsten anderer Farbtöne.

Auszeichnung

Im Juni 2015 erhielt der Sender den österreichischen Radiopreis in der Kategorie „Promotion“ für das „Facebook Experiment Reloaded“. Im Jahr 2017 erhielt Kronehit mit der App „Kronehit Smart“ den Futurezone Award für die „App des Jahres“, bereits ein Jahr zuvor für „Kronehit TV“ den österreichischen Radiopreis in der Kategorie „Innovation“. Siehe auch Kronehit Music-Night auf krone.tv.

Ausgewählte Sendungen

Reichweite

kronehit hat eine Tagesreichweite von 18,7 % (Radiotest 2026_2).

Moderatoren

Podcasts

Empfang

Die wichtigsten UKW-Frequenzen:

Commons: Kronehit – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Favoritner Gewerbering im Wien Geschichte Wiki der Stadt Wien
  2. ↑ Interne Infos aus dem Unternehmen
  3. ↑ Interne Infos aus dem Unternehmen
  4. ↑ Ex-Ö3-Chef Spatt gibt Job bei Kronehit schon wieder ab. 16. September 2024, abgerufen am 18. September 2024.
  5. ↑ Interne Infos aus dem Unternehmen
  6. ↑ Kronehit.at: Home. Abgerufen am 10. Januar 2018.
  7. ↑ Kronehit.at: kronehit DAB+. Abgerufen am 27. Juni 2024.
  8. ↑ Interne Infos aus dem Unternehmen
  9. ↑ 1. Juni 2015 | Österreichischer Radiopreis. Abgerufen am 10. Januar 2018 (deutsch).
  10. ↑ Das sind die Gewinner des futurezone Award 2017. (futurezone.at [abgerufen am 10. Januar 2018]).
  11. ↑ Preisträger 2016 | Österreichischer Radiopreis. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 22. Oktober 2017; abgerufen am 10. Januar 2018 (deutsch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  12. ↑ Kronehit.at: Mach mich munter Morgen. Abgerufen am 10. Januar 2018.
  13. ↑ Kronehit.at: Total Versext. Abgerufen am 10. Januar 2018.
  14. ↑ Kronehit.at: Kronehit Clubland XXL. Abgerufen am 10. Januar 2018.
  15. ↑ Hörerzahlen Österreich – Radiotest 2020_4. In: radioszene.de. 4. Februar 2021, abgerufen am 4. September 2021.
  16. ↑ Kronehit.at: Meinrad Knapp. Abgerufen am 10. Januar 2018.
  17. ↑ Kronehit.at: Anita Ableidinger. Abgerufen am 10. Januar 2018.
  18. ↑ Kronehit.at: Captain Luke. Abgerufen am 10. Januar 2018.
  19. ↑ Kronehit.at: Matthias Daniel. Abgerufen am 10. Januar 2018.
  20. ↑ Kronehit.at: Ottavio Nuccio. Abgerufen am 10. Januar 2018.
  21. ↑ Kronehit.at: Christian Mederitsch. Abgerufen am 10. Januar 2018.
  22. ↑ Kronehit.at: Sandra Raunigg. Abgerufen am 10. Januar 2018.
  23. ↑ Kronehit.at: Jenny Kogler. Abgerufen am 10. Januar 2018.
  24. ↑ Kronehit.at: Anton Kotov. Abgerufen am 10. Januar 2018.
  25. ↑ Kronehit.at: Jasmin Eder. Abgerufen am 10. Januar 2018.
  26. ↑ Kronehit.at: Alfred Hahn. Abgerufen am 5. August 2019.
  27. ↑ Kronehit.at: Jakob Glanzner. Abgerufen am 5. August 2019.
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  37. ↑ Kronehit. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 5. August 2019; abgerufen am 5. August 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  38. ↑ Kronehit. Abgerufen am 5. August 2019.
  39. ↑ Kronehit. Abgerufen am 5. August 2019.