
Kuldar Sink (* 14. September 1942 in Tallinn; † 29. Januar 1995 im Dorf Kõrve, damals Gemeinde Meremäe/Estland) war ein estnischer Komponist, Flötist und Cembalist.
Kuldar Sink war der Sohn eines Pastors und der Komponistin Marje Sink und der jüngere Bruder des estnischen Politikers Tunne Kelam. Er studierte Flöte, Musiktheorie und Komposition bei Veljo Tormis an der Musikschule von Tallinn und absolvierte die Abschlussprüfungen als Komponist und Flötist. Von 1961 bis 1966 studierte er am Sankt Petersburger Konservatorium Komposition bei Andrei Pawlowitsch Petrow. Anschließend wirkte er als Flötist im Opern- und Ballett-Theaters „Estonia“, im Orchester des Estnischen Rundfunks und als Pianist und Cembalist des Kammerorchesters von Tallinn. Seit 1973 lebte er als freischaffender Komponist.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Sink, Kuldar |
| KURZBESCHREIBUNG | estnischer Komponist, Flötist und Cembalist |
| GEBURTSDATUM | 14. September 1942 |
| GEBURTSORT | Tallinn |
| STERBEDATUM | 29. Januar 1995 |
| STERBEORT | Dorf Kõrve, Gemeinde Meremäe, Estland |