| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Kupferwolframat | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | CuWO4 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
geruchloser gelb-brauner Feststoff | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 311,38 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Dichte |
7,5 g·cm−3 | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
930 °C | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Kupferwolframat ist eine anorganische chemische Verbindung des Kupfers aus der Gruppe der Wolframate.
Kupferwolframat kommt natürlich in basischer Form als Mineral Cuprotungstit (englisch auch Cuproscheelite;; Cu2+3(WO4)2(OH)2) vor.
Kupferwolframat kann durch Reaktion von Kupfernitrat mit Natriumwolframat in wässriger Lösung gewonnen werden.
Es kann auch durch Reaktion von Kupfer(II)-oxid mit Wolfram(VI)-oxid bei 600 bis 800 °C dargestellt werden.
Kupferwolframat ist ein geruchloser gelbbrauner Feststoff, der praktisch unlöslich in Wasser ist. Das Dihydrat ist grünlich und ändert seine Farbe auf braun bis grau-gelb bei Erhitzung über 340 °C unter Kristallwasserabgabe. Das Anhydrat besitzt eine trikline Kristallstruktur, die einer verzerrten Wolframitstruktur ähnelt mit der Raumgruppe P1 (Raumgruppen-Nr. 2) und a = 0,47026 nm, b = 0,58389 nm, c = 0,48784 nm, α = 91,788°, β = 92,469°, γ = 82,805°, Z = 2. Das Anhydrat besitzt zwei Hochdruckmodifikationen, die ab etwa 9 und 18 GPa auftreten. Das monokline Dihydrat (Wolframitstruktur) behält seine Kristallstruktur bis mindestens 40 GPa.
Kupferwolframat-Nanopulver wird für Superkondensatoren und als Anodenmaterial in Lithiumionenakkumulatoren (Lithiumchlorat und Lithiumphosphoroxynitrid) eingesetzt. Dünne Schichten aus Kupferwolframat werden für Stickstoffmonoxid-Messungen verwendet. Es wird auch in Atomreaktoren und als Katalysator in der Polyesterherstellung eingesetzt. Es wird auch als Photokatalysator (es ist ein n-Halbleiter mit einer Bandlücke von 2,25 eV) verwendet.