Kurt Rathe (* 14. April 1886 in Wien; † 14. März 1952 in Rom) war ein österreichischer Kunsthistoriker.
Kurt Rathe besuchte das Akademische Gymnasium in Wien und studierte ab 1904 Geschichte, Kunstgeschichte und Klassischen Archäologie an der Universität Wien, 1908 wurde er bei Julius von Schlosser promoviert. 1907 bis 1908 war er auch außerordentliches Mitglied des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung. Er wurde 1910 Volontär an der Kupferstichsammlung der Hofbibliothek, 1915 Kustosadjunkt ebenda, 1918 kündigte er. Er forschte danach als Privatgelehrter.
Befreundet war er seit seinem Studium mit Kunsthistorikern wie Fritz Saxl, Hans Tietze, Erica Tietze-Conrat und Rudolf Berliner. Dem Vorstand der „Gesellschaft zur Förderung moderner Kunst in Wien“ gehörte er als Schriftführer an.
Bis 1937 lebte er in Wien. Von 1937 bis zu seinem Tode lebte er in Rom. Während der deutschen Besetzung der Stadt lebte er 1943/44 verborgen unter materiell schwierigen Bedingungen und wurde von Hubert Jedin unterstützt. Von diesem angeregt sammelte er bis zu seinem Tod Material für eine Studie zur Ikonographie des Konzils von Trient.
| Personendaten | |
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| NAME | Rathe, Kurt |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Kunsthistoriker |
| GEBURTSDATUM | 14. April 1886 |
| GEBURTSORT | Wien |
| STERBEDATUM | 14. März 1952 |
| STERBEORT | Rom |