
Kurt Adamy (* 1. März 1932 in Altwasser (Kreis Sorau); † 28. August 2007 in Potsdam) war ein deutscher Historiker und Hochschullehrer.
Adamy studierte von 1951 bis 1956 Geschichtswissenschaft an der Universität Halle-Wittenberg. Anschließend wirkte er bis 1960 als Lehrer für Geschichte an der Martin-Luther-Oberschule in Lutherstadt Eisleben. 1969 wurde an der Pädagogischen Hochschule Potsdam mit einer Arbeit über Wilhelm Liebknecht zum Dr. phil. promoviert, im Jahr 1980 folgte die Promotion zum Dr. sc. phil.
Im Fachbereich Geschichte lehrte Adamy ab 1960 an der Pädagogischen Hochschule Potsdam (1991 integriert in die Universität Potsdam) bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahr 1997. Dort wirkte er von 1960 bis 1981 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und danach als Hochschuldozent für Neuere Geschichte und Landesgeschichte. Zudem war er von 1980 bis 1987 stellvertretender Direktor der Sektion Germanistik/Geschichte/Musikerziehung. Schwerpunkte seiner Arbeit waren die deutsche Geschichte des 19. Jahrhunderts, die Geschichte der deutschen Sozialdemokratie sowie die brandenburgische Landes- und Lokalgeschichte.
Adamy war 1996 Gründungsmitglied und zeitlebens Mitglied der Brandenburgischen Historischen Kommission. Außerdem war er von 2000 bis 2001 Mitglied der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg.
Kurt Adamy starb am 28. August 2007 in Potsdam und wurde dort auf dem Neuen Friedhof beerdigt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Adamy, Kurt |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Historiker |
| GEBURTSDATUM | 1. März 1932 |
| GEBURTSORT | Altwasser (Kreis Sorau) |
| STERBEDATUM | 28. August 2007 |
| STERBEORT | Potsdam |