Kurt Aram

Kurt Aram, Pseudonym für Hans Fischer (* 28. Januar 1869 in Lennep; † 10. Juli 1934 in Berlin) war ein deutscher evangelischer Geistlicher, Journalist und Schriftsteller, der unter diesem Namen schrieb. Bis zu seiner Amtsniederlegung 1900 war er unter seinem bürgerlichen Namen Pfarrer in Herborn.

Leben und Werk

Geboren 1869 in Lennep unter dem bürgerlichen Namen Hans Fischer, begann Fischer nach erfolgreicher Gymnasiallaufbahn ein Germanistik-Studium, wechselte dann zur Theologie und war als protestantischer Pfarrer in der Provinz Hessen-Nassau tätig. Im Auftrag eines Berliner Komitees in Persien unterstand ihm 1897 die Leitung einer Hilfsaktion für notleidende Armenier. Im Jahre 1900 verließ er den Pfarrdienst und arbeitete in Marburg als Redakteur der Christlichen Welt und später als Korrespondent der Frankfurter Zeitung.

Er war Redakteur beim Berliner Tageblatt, Mitherausgeber der Literaturzeitschrift März und verfasste unter dem Pseudonym Kurt Aram eine Reihe von Romanen, die allgemein zur Unterhaltungsliteratur gezählt werden. Innerhalb der Belletristik schrieb er auch Gedichte, Dramen und Erzählungen.

Werke

Wikisource: Kurt Aram – Quellen und Volltexte