Kurt Bohr (* 1. Januar 1947 in Hintertiefenbach, Landkreis Birkenfeld) ist ein saarländischer Jurist, Politiker (SPD) und Sportfunktionär.
Von 1966 bis 1970 studierte er Rechtswissenschaften und promovierte 1975 an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. 1985 wurde er Staatssekretär im Ministerium für Bildung und Sport des Saarlandes, von 1991 bis 1996 leitete er die Staatskanzlei des Saarlandes unter Ministerpräsident Oskar Lafontaine. Als Staatssekretär und später als Chef der Staatskanzlei war Kurt Bohr eine maßgebliche Initiativkraft während der Etablierung einer neueren saarländischen Kulturpolitik in den 1980er und 1990er Jahren.
1996 wurde er als Direktor der Saarland-Sporttoto GmbH und der Saarland-Spielbank GmbH zum Nachfolger von Alfred Holzwarth gewählt. 2007 schied Bohr aus dieser Position aus.
Bohr ist in zahlreichen Verbänden und Vereinen ehrenamtlich tätig. Unter anderem war er Präsident des Saarländischen Turnerbundes und Vizepräsident des Landessportverbandes für das Saarland. Er ist Vorsitzender der Saarländischen Gesellschaft für Kulturpolitik. Weiterhin ist er als vertretungsberechtigter Geschäftsführer des Verlags Saarkultur gGmbH Herausgeber des 2007 gegründeten saarländischen Kulturmagazins „Opus“.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bohr, Kurt |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (SPD) |
| GEBURTSDATUM | 1. Januar 1947 |
| GEBURTSORT | Hintertiefenbach, Landkreis Birkenfeld |