Kurt Illing (* 25. September 1923 in Lengenfeld (Vogtland); † 2. Januar 2015 in Lauf an der Pegnitz) war ein deutscher Jazz- und Unterhaltungsmusiker (Komposition, Arrangement, Orchesterleitung).
Illing lernte zunächst Akkordeon. Erste Auftritte hatte er als 10-jähriges musikalisches Wunderkind in Reichenbach. Seine Karriere als Berufsmusiker begann er dann nach dem Zweiten Weltkrieg beim Sender Leipzig als Kurt Illing und seine Rhythmiker; eine erste Platte mit den 1949 eingespielten Titeln „Effekte“ und „Harmonika-Blitze“ erschien auf Amiga.
Anfang der 1950er Jahre flüchtete Illing nach Westdeutschland. Am 13. Februar 1952 begann er seine Tätigkeit im Studio Nürnberg des Bayerischen Rundfunks. Dort war er Leiter des Großen Nürnberger Unterhaltungsorchesters, trat aber in den nächsten Jahrzehnten auch mit seinem eigenen Ensemble, dem Orchester Kurt Illing, und mit dem Studio-Orchester Nürnberg auf. Mit diesen Formationen entstanden zahlreiche Aufnahmen, häufig auch mit prominenten Solisten wie der Sopranistin Marita Krâl, dem Schlagersänger Fred Bertelmann oder dem Jazzsaxophonisten Ed Sperber.
| Personendaten | |
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| NAME | Illing, Kurt |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jazz- und Unterhaltungsmusiker |
| GEBURTSDATUM | 25. September 1923 |
| GEBURTSORT | Lengenfeld (Vogtland) |
| STERBEDATUM | 2. Januar 2015 |
| STERBEORT | Lauf an der Pegnitz |