

Kurt Marohn (* 1902 in Bromberg, Provinz Posen; † 1980) war ein deutscher Architekt, der neben seiner freiberuflichen Tätigkeit von 1958 bis 1964 Lehrbeauftragter an der Staatsbauschule Stuttgart war und als Vorstandsmitglied im Bund Deutscher Architekten (BDA) wirkte.
Kurt Marohn studierte an der Technischen Hochschule Stuttgart bei Heinz Wetzel und Hugo Keuerleber. Später arbeitete er als freischaffender Architekt und gründete 1932 in Stuttgart ein Architekturbüro. 1947 nahm Marohn am Ideenwettbewerb für den Wiederaufbau der beim Luftangriff vom 4. Dezember 1944 vollständig zerstörten Altstadt von Heilbronn teil, wobei ihn die Stadtplaner Hans Volkart und Hans Gerber mit einbezogen. In Heilbronn war er in der Folgezeit mehrfach tätig: 1953 errichtete er das Autohaus Heermann (Wilhelmstraße 26), 1955 Neubauten für Kleinlogel an der Gerberstraße, Herrmann an der Lerchenstraße, Krumscheid am Marktplatz und Noller an der Kirchbrunnenstraße. Von Juni 1952 bis März 1954 wurde das Insel-Hotel ausgeführt, 1958 entstand die Heilbronner Harmonie. Außerdem leitete er die Bauplanung des 1958 fertiggestellten Schulviertels in Hechingen. Nach seinen Plänen entstanden außerdem 1971 die Kilianspassage in Heilbronn und 1972 die evangelische Auferstehungskirche in Schlechtbach.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Marohn, Kurt |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 1902 |
| GEBURTSORT | Bromberg |
| STERBEDATUM | 1980 |