Kurtis Marschall

Kurtis Marschall

Kurtis Marschall im Jahr 2026 in Lausanne
Kurtis Marschall (2026) in Lausanne

Nation Australien Australien
Geburtstag 25. April 1997 (29 Jahre)
Geburtsort Adelaide, Australien
Größe 191 cm
Gewicht 85 kg
Karriere
Disziplin Stabhochsprung
Bestleistung 6,00 m (22. Februar 2026 in Clermont-Ferrand)
Verein Western Districts Athletics Club
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Hallenweltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Commonwealth Games 3 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
U20-Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Logo der World Athletics
 Weltmeisterschaften
Bronze Budapest 2023 5,95 m
Bronze Tokio 2025 5,95 m
Logo der World Athletics
 Hallenweltmeisterschaften
Bronze Toruń 2026 6,00 m
Logo der Commonwealth Games Federation
 Commonwealth Games
Gold Gold Coast 2018 5,70 m
Gold Birmingham 2022 5,70 m
Gold Glasgow 2026 5,85 m
Logo der World Athletics
 U20-Weltmeisterschaften
Silber Bydgoszcz 2016 5,55 m
letzte Änderung: 7. September 2026

Kurtis Marschall (* 25. April 1997 in Adelaide) ist ein australischer Leichtathlet, der sich auf den Stabhochsprung spezialisiert hat. Er siegte 2018 und 2022 bei den Commonwealth Games und gewann 2023 eine Bronzemedaille bei Weltmeisterschaften.

Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Kurtis Marschall bei den Juniorenweltmeisterschaften in Eugene, bei denen er mit 5,00 m in der Qualifikation ausschied. Zwei Jahre später gewann er bei den U20-Weltmeisterschaften in Bydgoszcz mit 5,55 m die Silbermedaille. Er qualifizierte sich auch für die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro, bei denen er mit 5,60 m in der Qualifikation ausschied. 2017 erfolgte die Teilnahme an den Weltmeisterschaften in London, bei denen er im Finale 5,65 m übersprang und damit den siebten Platz erreichte. 2018 wurde er bei den Hallenweltmeisterschaften in Birmingham mit 5,80 m Vierter. Im April nahm er erstmals an den Commonwealth Games im australischen Gold Coast teil und gewann dort mit 5,77 m die Goldmedaille vor dem Kanadier Shawnacy Barber. 2021 siegte er mit 5,75 m beim Sydney Track Classic sowie mit 5,70 m beim Queensland Track Classic und erreichte Anfang August bei den Olympischen Spielen in Tokio das Finale, scheiterte dort aber dreimal an der Einstiegshöhe von 5,55 m.

2022 belegte er bei den Hallenweltmeisterschaften in Belgrad mit 5,75 m den siebten Platz und schied dann im Juli bei den Freiluftweltmeisterschaften in Eugene mit 5,50 m in der Qualifikationsrunde aus. Kurz darauf verteidigte er bei den Commonwealth Games in Birmingham mit 5,70 m seinen Titel. Im Jahr darauf siegte er mit 5,85 m beim Brisbane Track Classic und steigerte dann im Mai seine Bestleistung auf 5,95 m. Beim Herculis wurde er mit 5,82 m Dritter und gewann anschließend bei den Weltmeisterschaften in Budapest mit übersprungenen 5,95 m im Finale die Bronzemedaille hinter dem Schweden Armand Duplantis und Ernest John Obiena von den Philippinen. 2024 belegte er bei den Hallenweltmeisterschaften in Glasgow mit 5,75 m den fünften Platz. Im August gelangte er bei den Olympischen Sommerspielen in Paris mit übersprungenen 5,85 m im Finale auf den sechsten Platz. Anschließend wurde er bei der Athletissima in Lausanne mit 5,82 m Dritter. Im Jahr darauf belegte er bei den Hallenweltmeisterschaften in Nanjing mit 5,80 m den fünften Platz. Im Juni wurde er bei den Bislett Games in Oslo mit 5,72 m Dritter und bei der Bauhaus-Galan in Stockholm mit 5,90 m Zweiter. Beim Herculis in Monaco wurde er mit 5,92 m Dritter und wurde auch in Chorzów mit 5,90 m Dritter. Im September gewann er bei den Weltmeisterschaften in Tokio mit 5,95 m im Finale die Bronzemedaille hinter dem Schweden Duplantis und Emmanouil Karalis aus Griechenland. Auch bei den Hallenweltmeisterschaften 2026 in Toruń sicherte er sich mit 6,00 m die Bronzemedaille hinter Duplantis und Karalis. Im Mai wurde er bei der Diamond League in Shaoxing mit 5,80 m Zweiter und anschließend siegte er mit 5,90 m bei der Bauhaus-Galan sowie mit 5,82 m bei den Bislett Games in Oslo. Im Juli wurde er beim Diamond League Stop in London mit 5,95 m Dritter, ehe er bei den Commonwealth Games in Glasgow mit neuem Spielerekord von 5,85 m die dritte Goldmedaille in Folge gewann. In Lausanne gelangte er daraufhin mit 5,91 m auf Rang drei und zum Finale der Diamond League in Brüssel wurde er mit 5,82 m ebenfalls Dritter.

In den Jahren von 2016 bis 2018 sowie von 2022 bis 2025 wurde Marschall australischer Meister im Stabhochsprung.

Commons: Kurtis Marschall – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Personendaten
NAME Marschall, Kurtis
KURZBESCHREIBUNG australischer Stabhochspringer
GEBURTSDATUM 25. April 1997
GEBURTSORT Adelaide