| Kurudumale ಕುರುಡುಮಲೆ | ||
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| Staat: | ||
| Bundesstaat: | Karnataka | |
| Distrikt: | Kolar | |
| Subdistrikt: | Mulbalgal | |
| Lage: | 13° 13′ N, 78° 22′ O | |
| Höhe: | 820 m | |
| Fläche: | 18,3 km² | |
| Einwohner: | 2.105 (2011) | |
| Bevölkerungs- dichte: | 115 Ew./km² | |
| Website: | Kolar | |

Kurudumale (Kannada: ಕುರುಡುಮಲೆ) ist ein historisch bedeutsames Dorf mit ca. 2500 Einwohnern im Südosten des indischen Bundesstaats Karnataka.
Kurudumale liegt im Dekkan-Hochland im Südosten Karnatakas ca. 100 km (Fahrtstrecke) nordöstlich der Hauptstadt Bengaluru und unweit der Grenze zum benachbarten Bundesstaat Andhra Pradesh. Die Distrikthauptstadt Kolar ist ca. 38 km in südwestlicher Richtung entfernt; ca. 10 km südlich liegt die Stadt Mulabagilu. Wegen der Höhenlage ist das Klima für indische Verhältnisse gemäßigt; Regen (ca. 800 mm/Jahr) fällt ganz überwiegend während der sommerlichen Monsunzeit.
Die Landbevölkerung in vielen Teilen Indiens besteht nahezu ausschließlich aus Hindus.
Kurudumale wurde im 11. Jahrhundert von den tamilischen Cholas erobert. Später stand die Stadt unter anderem unter der Herrschaft der Hoysala-Könige, des Vijayanagar-Reiches und des Sultanats Bijapur, ehe die Region im 18. Jahrhundert von den Briten eingenommen wurde. Nach Ende der Mysore-Kriege traten die Briten Kolar wieder an das Königreich Mysore, nunmehr ein nominell unabhängiger Fürstenstaat unter britischer Oberhoheit, ab. Nach der indischen Unabhängigkeit (1947) kam das Gebiet mit Mysore zur Indischen Union.