Sportliche Laufbahn
Kyle Garland wuchs in Fort Washington im Bundesstaat Pennsylvania auf. 2017 sammelte er erste internationale Erfahrungen, als er bei den U20-Panamerikameisterschaften in Trujillo mit 7212 Punkten die Silbermedaille im Zehnkampf gewann. Im Jahr darauf belegte er bei den U20-Weltmeisterschaften in Tampere mit 7451 Punkten den siebten Platz. 2019 begann er ein Studium an der University of Georgia. In den Jahren von 2021 bis 2023 wurde er NCAA-College-Hallenmeister im Siebenkampf. 2022 startete er bei den Weltmeisterschaften in Eugene und gelangte dort mit 8133 Punkten auf den elften Platz im Zehnkampf. Im März 2023 erzielte er in der Halle in Albuquerque 6639 Punkte im Siebenkampf und damit die zweitbeste Punktezahl aller Zeiten hinter seinem Landsmann Ashton Eaton. Im August musste er seinen Wettkampf bei den Weltmeisterschaften in Budapest vorzeitig beenden. 2025 wurde er beim Hypomeeting in Götzis mit 8626 Punkten Zweiter und im August steigerte er seine Bestmarke bei den US-Meisterschaften in Eugene auf 8869 Punkte. Im September gewann er dann bei den Weltmeisterschaften in Tokio mit 8703 Punkten die Bronzemedaille hinter dem Deutschen Leo Neugebauer und Ayden Owens-Delerme aus Puerto Rico. Im Jahr darauf sicherte er sich bei den Hallenweltmeisterschaften in Toruń mit 6245 Punkten die Bronzemedaille im Siebenkampf hinter dem Schweizer Simon Ehammer und seinem Landsmann Heath Baldwin.
2025 wurde Garland US-amerikanischer Meister im Zehnkampf sowie Hallenmeister im Siebenkampf.