Kurt Lütgen

Kurt Lütgen (* 25. November 1911 in Glietzig, Landkreis Naugard, Pommern; † 25. Juli 1992 in Bad Salzuflen) war ein deutscher Schriftsteller.

Leben

Kurt Lütgen wurde als Sohn eines Landwirts in Glietzig geboren und wuchs in Magdeburg auf. Nach dem Besuch des Gymnasiums studierte er Germanistik, Geschichte, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Halle.

Später absolvierte er eine Ausbildung zum Buchhändler und war von 1933 bis 1941 als Journalist und freier Verlagslektor in Essen tätig. Von 1941 bis 1945 nahm er als Soldat des Sanitätsdienstes am Zweiten Weltkrieg teil. Nach 1945 lebte er als freier Schriftsteller und Übersetzer in Essen, Bad Oeynhausen, Detmold und Bad Salzuflen.

Kurt Lütgen verfasste, orientiert an Joseph Conrad und Alfred E. Johann, überwiegend Jugendbücher zu exotischen und historischen Themen. Sein größter Erfolg dieser ausgiebig recherchierten „Sachbücher für die Jugend“ war Kein Winter für Wölfe (1955) über die Rettung einer im Eis eingeschlossenen Walfangmannschaft. Als sein ambitioniertestes Werk gilt Das Rätsel Nordwestpassage (1966).

Ehrungen

Werke

Herausgeberschaft

Übersetzungen

Literatur

Personendaten
NAME Lütgen, Kurt
KURZBESCHREIBUNG deutscher Schriftsteller
GEBURTSDATUM 25. November 1911
GEBURTSORT Glietzig, Landkreis Naugard
STERBEDATUM 25. Juli 1992
STERBEORT Bad Salzuflen