Líneas Aéreas del Estado

LADE
Líneas Aéreas del Estado
Saab 340 der LADE
IATA-Code: 5U
ICAO-Code: LDE
Rufzeichen: LADE
Gründung: 1944 (1940 als LASE)
Sitz: Buenos Aires,
Argentinien Argentinien
Flottenstärke: 4
Ziele: national
Website: www.lade.com.ar

Líneas Aéreas del Estado (kurz LADE) ist eine staatliche argentinische Regionalfluggesellschaft mit Sitz in Buenos Aires. Sie ist Teil der argentinischen Luftwaffe, der Fuerza Aérea Argentina.

Geschichte

Im Jahre 1940 gründete die argentinische Regierung die Fluggesellschaft Líneas Aéreas del Sudoeste (LASE), um abgelegene Ortschaften Argentiniens mit Passagier-, Fracht- und Postdiensten zu erschließen. Am 4. September desselben Jahres wurde der erste Flug zwischen dem Militärflugplatz El Palomar bei Buenos Aires und Esquel durchgeführt. In den Jahren danach wurde Líneas Aéreas del Noreste (LANE) gegründet, die ab dem 6. Januar 1944 Buenos Aires mit Puerto Iguazú verband. Am 23. Oktober 1944 wurden beide Fluggesellschaften zur heutigen Líneas Aéreas del Estado (LADE) vereinigt.

Flugziele

LADE bietet hauptsächlich Flüge innerhalb Patagoniens an. Dabei werden in Mehrsektoren-Flügen auch viele kleine Städte abgedeckt, die sonst nicht aus der Luft erreichbar wären.

Zwischen 1972 und 1982 bot LADE Flugverbindungen zwischen Comodoro Rivadavia und den Falklandinseln an, die jedoch nach dem Falklandkrieg abgebrochen wurden.

Flotte

Aktuelle Flotte

Mit Stand November 2017 besteht die Flotte der LADE aus vier Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 26,5 Jahren:

Flugzeugtyp Anzahl Luftfahrzeugkennzeichen Anmerkungen Sitzplätze
Saab 340B 4 T-31 34
T-32
T-33
T-34
Gesamt 4

Ehemalige Flugzeugtypen

Im Laufe ihres Bestehens betrieb LADE auch folgende Flugzeugtypen:

Zwischenfälle

Siehe auch

Commons: Líneas Aéreas del Estado – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Ch-aviation – LADE - Lineas Aéreas del Estado (englisch), abgerufen am 15. November 2017
  2. ↑ R.E.G. Davies: Airlines of Latin America since 1919. Putnam Aeronautical Books, London 1997, ISBN 0-85177-889-5, S. 599.
  3. ↑ Ulrich Klee, Frank Bucher et al.: jp airline-fleets international. Zürich-Airport 1966–2007.
  4. ↑ Ulrich Klee, Frank Bucher et al.: jp airline-fleets international. Sutton, UK, 2008–2013.
  5. ↑ Flugunfalldaten und -bericht Viking 1B T-4 im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 28. Januar 2022.
  6. ↑ Flugunfalldaten und -bericht Viking 1B T-6 im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 28. Januar 2022.
  7. ↑ Flugunfalldaten und -bericht Viking 1B T-11 im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 28. Januar 2022.
  8. ↑ Flugunfalldaten und -bericht Viking 1B T-3 im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 28. Januar 2022.
  9. ↑ Flugunfalldaten und -bericht DHC-6 T-87 im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 30. Januar 2024.
  10. ↑ Unfallbericht B-707 LV-LGP, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 20. September 2019.