LIDs steht für Light-Weight Documentation of Experiences und ist ein Modell zur systematischen Software-Prozessverbesserung. Es wurde im Software Experience Center von DaimlerChrysler entwickelt. Bei diesem Ansatz werden die Erfahrungen der Mitglieder von Software-Projekten direkt nach deren Ende gesammelt und dokumentiert (Post-mortem-Analyse), um sie in anderen Projekten wiederverwenden zu können.
Im Gegensatz zu schwergewichtigeren Ansätzen wie der Experience Base und dem Capability Maturity Model wird hier der Aufwand für die Dokumentation von Erfahrungen bewusst niedrig gehalten. Das Verfahren ist weder technisch noch finanziell aufwändig. Es benötigt auch keine teuren Werkzeuge. Generell berichten die Projektmitglieder gerne über ihre Taten, so dass der zusätzliche Aufwand meist nicht als Belastung empfunden wird.