| LSD | |
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| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Eifel |
| Genre(s) | Deutschrap, Hip-Hop |
| Aktive Jahre | 1988–2008 |
| Gründungsmitglieder | |
Black Vinyl Master Rick Ski | Detlef Rick |
Future Rock | Michael Rick |
Ko Lute | Patrick Steffen |
DJ Defcon | Philipp Wohlleben |
LSD (Abkürzung für Legally Spread Dope) war eine Hip-Hop-Crew aus der Eifel. Die LSD-Crew entstand durch die Zusammenarbeit der Rick-Brüder mit der Formation 2 Scardens of HipHop aus Bad Münstereifel. Die Crew ging später in den Formationen Blitz Mob und The LSD Proton auf. LSD veröffentlichte mit Watch Out for the Third Rail 1991 das erste Rap-Album aus Deutschland, allerdings mit englischen Texten.
Für Doktor Renz von der Hamburger Hip-Hop-Gruppe Fettes Brot war LSD die erste deutsche Rap-Band, die er sich anhörte. Sein Freund Tobi Tobsen – als „Matula“ Mitbegründer von Fettes Brot – hatte ihn auf LSD aufmerksam gemacht. Zusammen kaufte man sich bei WOM am Jungfernstieg deren Debütplatte Watch Out for the Third Rail.
Der Journalist Falk „Hawkeye“ Schacht befand: „Hardcore, dreckig und dope. So wie Hip Hop sein sollte. Die Platte repräsentiert die Kultur in ihrer Gesamtheit und zählt zweifelsohne zu den kreativsten und unglaublichsten Hip-Hop-Platten aller Zeiten – weltweit.“
Auch der deutsche Rapper Fast Forward lobte das Album als „total professionell“.