| Labigastera | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Labigastera | ||||||||||||
| Macquart, 1834 |
Labigastera ist eine Gattung in der Unterfamilie der Wanzenfliegen. Sie wird der Tribus Leucostomatini zugeordnet. Das Taxon wurde von dem französischen Entomologen Justin Pierre Marie Macquart 1834 eingeführt. Typusart ist Tachina forcipata Meigen, 1824.
Die Fliegen sind 4–10 mm lang. Im Folgenden eine Merkmalskombination für die Gattung Labigastera nach Cerretti et al. (2012). Die Ocellarborsten sind nach hinten gerichtet. Der untere Gesichtsrand vor dem Vibrissenwinkel ist leicht vorspringend und in Seitenansicht sichtbar. Das Prämentum ist 5- bis 8-mal so lang wie breit. Das Scutum hat 4 dunkle Längsstreifen vor der Quernaht. Die Acrostichalborsten vor der Quernaht fehlen. Das Scutellum weist 3–4 Randborstenpaare auf. Die Flügelzelle r4+5 ist am Flügelrand offen. Am Hinterleibsende der Weibchen befinden sich zangenartige Fortsätze (ohne dornartige Borsten am Innenrand). Bei den Männchen ist das Epandrium (halbkugelförmiges oder kapselartiges Sklerit des Postabdomens) abgeflacht und verbreitert.
Die Gattung Labigastera kommt in der westlichen Paläarktis vor.
Die Gattung Labigastera ist in Deutschland mit zwei Arten vertreten: Labigastera forcipata und Labigastera pauciseta.
Die Labigastera-Arten sind Endoparasitoide von Wanzen. Bekannte Wirtsarten von Labigastera forcipata sind Enoplops scapha aus der Familie der Randwanzen (Coreidae) und Dicranocephalus agilis aus der Familie Stenocephalidae.
Die Gattung Labigastera umfasst 4 beschriebene Arten.