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Laborant ist die Bezeichnung für einen Ausbildungsberuf in der Sparte Dienstleistung, dessen Tätigkeit je nach Art des Labors unterschiedlich ausfällt. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war Laborant die Bezeichnung für Kräutersammler, die ihre Heilkräuter selbst verarbeiteten und verkauften. Sie waren in einer Gilde der Laboranten oder Landapotheker zusammengeschlossen und bildeten Lehrlinge aus, die nach fünfjähriger Lehrzeit das Recht erwarben, Arzneimittel zuzubereiten.
Biologielaborant: Beobachtung und Kontrolle und Auswertung von Versuchsabläufen gehören ebenso zur Tätigkeit wie die Untersuchungen an Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen. Der Tätigkeitsbereich erstreckt sich hauptsächlich in Forschungslaboren der Medizin und im öffentlichen Gesundheitswesen. In der Privatwirtschaft werden sie bei Pharmaunternehmen und Kosmetikaproduzenten sowie in bestimmten Bereichen der Lebensmittelherstellung benötigt.
Landwirtschaftlich-technischer Assistent: Führen agrarwirtschaftliche Untersuchungen, physikalischer, chemischer, biochemischer und mikroskopischer Art an Pflanzen und Tieren, sowie an landwirtschaftlichen Produkten durch.
Physiklaborant: Sie finden Einsatz in Prüf-, Mess- und Forschungslabors. Auch im Technischen Handel, in der Fabrikation und im Consulting sind sie anzutreffen.
Textillaborant: Sie arbeiten in Labors der Textilindustrie in den Schwerpunkten Textiltechnik, Textilveredelung, und Textilchemie.