Der See liegt in einer Höhe von 1991mü.M. auf dem Gebiet der Gemeinde Andeer. Er ist über einen knapp drei Kilometer langen Bergwanderweg von Sufers aus zu erreichen (ca. 560 Höhenmeter). Im Sommer verkehrt ein Bus.
Das Seeufer ist ein Flachmoor von regionaler Bedeutung, am westlichen Ufer ist Schwingrasen vorhanden.
Die Grenzbrigade 12 errichtete beim Lai da Vons die beiden Infanteriewerke A7840 und A7841 mit jeweils einem verbunkerten Maschinengewehr. Die Stellungen sind zurückgebaut worden. Noch sichtbar sind drei gemauerte militärische Höhenunterkünfte.
Am Lai da Vons wurden einzelne Szenen des Heidi-Films von 2015 gedreht.
Literatur
Charles Knapp, Maurice Borel, Victor Attinger, Heinrich Brunner, Société neuchâteloise de géographie (Hrsg.): Geographisches Lexikon der Schweiz. Band 6: Tavetsch Val – Zybachsplatte, Supplement – letzte Ergaenzungen – Anhang. Verlag Gebrüder Attinger, Neuenburg 1910, S. 419, Stichwort Vons (Lai Da) (Scan der Lexikon-Seite).
↑Andrea Schorta:Wie der Berg zu seinem Namen kam. Kleines Rätisches Namenbuch mit zweieinhalbtausend geographischen Namen Graubündens. Terra Grischuna Verlag, Chur/Bottmingen/Basel 1988, ISBN 3-7298-1047-2, S.150.
↑Conradin Burga: Pollenanalytische und geomorphologische Untersuchungen zur Vegetationsgeschichte und Quartärgeologie des Schams und des San Bernardino-Passgebietes (Graubünden, Schweiz). Dissertation Universität Basel, 1979.
↑Otto Flückiger: Pässe und Grenzen. In: Mitteilungen der Geographisch-Ethnographischen Gesellschaft Zürich. Band 27–28. 1926–1927, S.39–65, S. 50.