| Lamanonia | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Lamanonia | ||||||||||||
| Vell. |
Lamanonia ist eine Pflanzengattung in der Familie der Cunoniaceae. Die etwa sechs Arten sind in Südamerika verbreitet.

Lamanonia-Arten sind kleine Bäume. Die Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die handförmig zusammengesetzten und drei- bis fünfteilig gefiederten Blattspreiten besitzen gelegentlich entlang der Mittelrippe ein schwach ausgeprägtes Domatium. Die zwei Nebenblätter stehen seitlich.
Die Blüten stehen in seitenständigen, traubigen Blütenständen zusammen. Die Blüten öffnen sich gleichzeitig.
Das Perianth besteht aus nur einem fünf- bis siebenblättrigen Blattkreis. Das Androeceum ist polystemon und besteht aus zwanzig bis sechzig Staubblättern. Der Diskus ist ringförmig und am Fruchtknoten angewachsen.
Die Kapselfrüchte enthalten zahlreiche geflügelte Samen.
Die Gattung Lamanonia wurde 1829 durch José Mariano da Conceição Vellozo in Florae Fluminensis …, Seite 228 aufgestellt. Typusart ist Lamanonia ternata Vell. Der Gattungsname ehrt den französischen Botaniker, Physiker und Meteorologen Jean Honoré Robert de Paul de Lamanon, genannt Robert de Lamanon (1752–1787). Eine Revision der Gattung Lamanonia erfolgte in C. S. Zickel, H. de F. Leitao Filho: Revisao taxonomica de Lamanonia Vell. (Cunoniaceae). In: Revista Brasileira da Botánica, Band 16, 1993, S. 73–91. Synonyme für Lamanonia Vell. sind: Belangera Cambess., Polystemon D.Don
Die Lamanonia-Arten kommen in Südamerika in Brasilien, Argentinien und Paraguay vor.
Die Gattung Lamanonia enthält etwa sechs Arten:
Die Informationen dieses Artikels entstammen zum größten Teil den unter Nachweise angegebenen Quellen: