| Lamella lamellifrons | ||||||||||||
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Lamella lamellifrons | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Lamella | ||||||||||||
| Bahir & Yeo, 2007 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Lamella lamellifrons | ||||||||||||
| (Alcock, 1909) |
Lamella lamellifrons ist eine Süßwasserkrabbe in der Familie Gecarcinucidae und einziger Vertreter der Gattung Lamella. Der Gattungsname leitet sich von lamella, der Verkleinerungsform von lateinisch lamina ‚Platte‘, ab und nimmt auf den flachen Carapax Bezug. Die Art kommt bei Ponmudi im südindischen Bundesstaat Kerala vor, wo sie Bergbäche mit einer Tiefe bis zu 1,5 m auf einer Höhe zwischen 56 und 600 m. ü. M. bewohnt.
Der Carapax ist bis zu 59,5 mm breit und 46 mm lang. Er ist flach und bis auf die sich vereinigenden postorbitalen und epigastrischen Leisten sowie die Seitenränder glatt. Die Streifung der Seitenränder ist deutlich. Die epigastrische Rinne ist schmal und schwach gegabelt. Der äußere Augenhöhlenwinkel ist breit dreieckig, sein langer äußerer Rand ist etwa vier- bis fünfmal so lang wie der innere. Der Epibranchialzahn ist deutlich und scharf und vom äußeren Augenhöhlenwinkel durch eine undeutliche Spalte getrennt, die gerade noch von der Bauchseite sichtbar ist. Die Hinteraugenhöhlenregion ist konkav. Die Halsrinnen sind deutlich, breit und reichen bis zur deutlichen H-förmigen Rinne. Die Kiemenregion weist eine Streifung an der gesamten Grenze zum Seitenrand auf. Der Stirnrand ist rückenseitig leistenförmig. Das Ischium des dritten Maxillipeden ist rechteckig und trägt eine deutliche Rinne. Sein Exopodit erreicht die Mitte des Merus und trägt eine lange Geißel.
Die Scheren sind bei großen Exemplaren deutlich asymmetrisch und die Finger lassen bei Schluss eine Lücke frei. Der große Zahn am Carpus der Scherenbeine ist scharf und hat einen glatten Außenrand. Die Naht zwischen zweitem und dritten Sterniten ist als deutliche breite Rinne sichtbar, die zwischen drittem und vierten Sterniten ist undeutlich. Das Pleon der Männchen ist schmal, bei großen Männchen T-förmig und der sechste Somit ist deutlich länger als breit und länger als das Telson. Letzteres ist ebenfalls länger als breit. Das erste Gonopodium ist schmal und hat ein langes Endsegment, welches 0,4-mal so lang wie das vorletzte ist. Der Innenrand ist dicht unterhalb des Übergangs dieser beiden Segmente charakteristisch gebogen oder abgewinkelt. Das zweite Gonopodium hat ein kurzes Endglied, welches etwa ein Fünftel der Länge des Grundglieds hat.