| Lanferbach | ||
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| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | DE: 277256 | |
| Lage | Deutschland
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| Flusssystem | Rhein | |
| Abfluss über | Emscher → Rhein → Nordsee | |
| Quelle | An der Halde Rungenberg in Gelsenkirchen 51° 33′ 52,5″ N, 7° 2′ 18,8″ O | |
| Quellhöhe | 50 m ü. NHN | |
| Mündung | in Beckhausen in die EmscherKoordinaten: 51° 31′ 49″ N, 7° 2′ 53″ O 51° 31′ 49″ N, 7° 2′ 53″ O | |
| Mündungshöhe | 33 m ü. NHN | |
| Höhenunterschied | 17 m | |
| Sohlgefälle | 3,7 ‰ | |
| Länge | 4,6 km | |
| Einzugsgebiet | 9,914 km² | |
| Großstädte | Gelsenkirchen | |
Der Lanferbach ist ein gut viereinhalb Kilometer langer, nördlicher und rechter Zufluss der Emscher in Nordrhein-Westfalen, der in der Großstadt Gelsenkirchen verläuft und dessen Einzugsgebiet 10,51 km² umfasst.
Der Lanferbach beginnt als offener Abwasserkanal südlich der ehemaligen Schächte 2/5/8 der Zeche Hugo am Fuß der Halde Rungenberg in Gelsenkirchen und fließt dann in südlicher Richtung bis zur Emscher. Die Sicherung der Ufer im Anfangsbereich erfolgt durch Spundwände. Unterhalb der Bundesautobahn 2 ist der Lanferbach vollständig verrohrt, bevor er durch aufgelockerte Bebauung in Beckhausen fließt. Vor der Einmündung in die Emscher passiert er das Werksgelände eines Raffineriebetriebes.
Er mündet schließlich auf einer Höhe von 33 m ü. NHN von rechts in die aus dem Nordosten heranziehende Emscher.
Sein 4,6 km langer Lauf endet etwa 17 Höhenmeter unterhalb seines Ursprungs, was einem mittleren Sohlgefälle von circa 3,7 ‰ entspricht.
Um bergbaubedingte Geländeabsenkungen auszugleichen, befindet sich im Verlauf des Lanferbaches ein Bachpumpwerk.
Im Herbst 2026 wurden Pläne zum renaturierten Umbau bekannt.