Lars Bluma (* 6. Mai 1969 in Witten) ist ein deutscher Technik-, Wissenschafts- und Bergbau-Historiker. Seit Mai 2018 ist er Leiter des Zentrums für Stadtgeschichte und Industriekultur Wuppertal (vormals: Historisches Zentrum Wuppertal).
Nach seinem Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum arbeitete er zunächst am dortigen Universitätsarchiv, bis er 1999 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Lehrstuhl für Wirtschafts- und Technikgeschichte wechselte. Dort wurde er 2004 mit einer Arbeit über Norbert Wiener und die Entstehung der Kybernetik im Zweiten Weltkrieg promoviert. Von 2007 bis 2012 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Drittmittelprojekten „Vergangenheit und Zukunft sozialer Sicherungssysteme am Beispiel der Bundesknappschaft und ihrer Nachfolger“ und „Der Körper des Bergmanns in der Industrialisierung: Biopolitik im Ruhrkohlenbergbau 1890–1980“ am Medizinhistorischen Institut der Ruhr-Universität beschäftigt. Ab 2012 leitete Bluma den Forschungsbereich Bergbaugeschichte am Deutschen Bergbau-Museum Bochum / Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen.
Im Mai 2018 wurde er neuer Leiter des Historischen Zentrums Wuppertal (heute Zentrum für Stadtgeschichte und Industriekultur Wuppertal). Damit ist er für das Museum Industriekultur Wuppertal (Museum für Frühindustrialisierung, Engels-Haus, Manuelskotten, Bandwebermuseum, Industriedenkmal Kalktrichterofen) und das Stadtarchiv Wuppertal verantwortlich.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bluma, Lars |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Technik-, Wissenschafts- und Bergbauhistoriker |
| GEBURTSDATUM | 6. Mai 1969 |
| GEBURTSORT | Witten |