Lasse ist die Koseform des skandinavischen männlichen Vornamens Lars, wird jedoch auch als eigenständiger Name verwendet. Lars ist wiederum die skandinavische bzw. finnische Kurzform des lateinischen Vornamens Laurentius; zur ursprünglichen Bedeutung des Namens siehe dort.
Der Name Lasse gehört in Deutschland seit Ende der 1990er Jahre zu den beliebten Jungennamen. In den letzten 10 Jahren wurde er rund 8.500 Mal vergeben. In Österreich wird der Name seit 2002 fast jedes Jahr vergeben, aber in einem geringen Umfang. Von 1984 bis 2023 wurden rund 60 Jungen so genannt. In der Schweiz wird der Name seit der Jahrtausendwende jedes Jahr gewählt. Er gilt aber als mäßig beliebt.
In Dänemark zählt Lasse zu den beliebten Jungennamen, von 1985 bis etwa 2010 befand er sich in den Top-100 der Hitlisten. Im Jahr 1996 lag er auf Rang 18. Dahingegen war der Name in Norwegen von Ende der 1980er bis Ende der 1990er Jahre populär. Im Jahr 1988 belegte er die höchste Platzierung mit Rang 44. In Schweden ist er mäßig populär. Der Name gehörte in den Niederlanden von 2008 bis 2024 zu den Top-400 der Hitlisten.