Lea Ambrosius

Lea Ambrosius
Porträt
Geburtsdatum 22. Mai 2000
Geburtsort Bernburg, Deutschland
Größe 1,92 m
Position Mittelblock
Vereine
2015–2019
2018–2024
2024–2025
2025–2026
seit 2026
VC Olympia Schwerin
SSC Palmberg Schwerin
VC Kanti Schaffhausen
Ladies in Black Aachen
Neptunes de Nantes
Nationalmannschaft
Jugendnationalmannschaft
A-Nationalmannschaft
Erfolge
2019, 2021, 2023
2019, 2024
2025
DVV-Pokalsiegerin
deutsche Vizemeisterin
Schweizer Vizemeisterin
Stand: 9. Juni 2026

Lea Ambrosius (* 22. Mai 2000 in Bernburg) ist eine deutsche Volleyballspielerin.

Karriere

Ambrosius hatte nur in der Schule Volleyball gespielt, als sie 2015 nach Schwerin zum Probetraining kam. Mit dem Nachwuchsteam VC Olympia Schwerin spielte sie bis 2019 in der Zweiten Liga Nord. Mit den deutschen Juniorinnen nahm sie 2017 an der Weltmeisterschaft in Argentinien und 2018 an der Europameisterschaft in Albanien teil. In der Saison 2018/19 kam sie mit einem Doppelspielrecht erstmals in der Bundesliga-Mannschaft des SSC Palmberg Schwerin zum Einsatz. Sie gehörte damit zu der Mannschaft, die den DVV-Pokal gewann und deutscher Vizemeister wurde. Im DVV-Pokal 2019/20 kam sie mit dem Verein ins Halbfinale. Als die Bundesliga-Saison kurz vor den Playoffs abgebrochen wurde, stand Schwerin auf dem ersten Tabellenplatz.

Ambrosius gewann mit Schwerin den DVV-Pokal 2020/21 und kam ins Playoff-Halbfinale. 2021 nahm sie mit der deutschen Nationalmannschaft an der Europameisterschaft. In der Saison 2021/22 schied der Verein im Pokal-Achtelfinale aus und musste sich wieder im Playoff-Halbfinale. 2022/23 gewann Schwerin erneut den DVV-Pokal und erreichte das Halbfinale der Playoffs. Im DVV-Pokal 2023/24 unterlag Schwerin im Viertelfinale, bevor er Verein deutscher Vizemeister wurde.

In der Saison 2024/25 spielte sie beim VC Kanti Schaffhausen. Mit dem Verein wurde sie Schweizer Vizemeisterin. Mit der deutschen U23 nahm sie 2025 an den Summer World University Games 2025 teil. Zur Saison 2025/26 wechselte sie zu den Ladies in Black Aachen. Aachen kam im DVV-Pokal 2025/26 ins Viertelfinale und schied als Tabellensechster der Bundesliga-Hauptrunde im Playoff-Viertelfinale gegen den SSC Palmberg Schwerin aus. Nach der Saison wechselte Ambrosius zum französischen Verein Neptunes de Nantes.

Privates

Ambrosius entwickelte ab Ende 2021 eine Essstörung mit Depressionen und war dadurch vorübergehend im Leistungssport eingeschränkt.

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Doppelspielrecht für Lea Ambrosius. Schweriner SC, 8. Juni 2018, abgerufen am 12. September 2019.
  2. ↑ Schmetterlinge bereit für EM. DVV, 18. August 2021, abgerufen am 29. März 2026.
  3. ↑ VC Kanti komplettiert die Mittelblockposition für die kommende Saison. Schaffhausen24, abgerufen am 29. März 2026.
  4. 1 2 Lea Ambrosius: Mit einem „anderen Gefühl“ zu den Ladies in Black. Aachener Zeitung, 10. Juni 2025, abgerufen am 29. März 2026.
  5. ↑ Deutsche U23-Volleyballerinnen starten bei den FISU Games. DVV, 15. Juli 2025, abgerufen am 29. März 2026.
  6. ↑ La centrale Léa Ambrosius s'engage avec les Neptunes. Neptunes de Nantes, 5. Juni 2026, abgerufen am 9. Juni 2026 (französisch).
  7. ↑ Comeback nach Essstörung – so kämpfte sich eine Bernburgerin zurück in den Profisport. MDR, 3. März 2026, abgerufen am 29. März 2026.
Personendaten
NAME Ambrosius, Lea
KURZBESCHREIBUNG deutsche Volleyballspielerin
GEBURTSDATUM 22. Mai 2000
GEBURTSORT Bernburg, Deutschland