Mergener verbrachte seine Schulzeit und Jugend in Düsseldorf und München.
Nach dem Abitur 1985 am Theresien-Gymnasium in München wurde Mergener 1987 Schüler des Malers, Bildhauers und Graphikers Hansjörg Wagner. Mergener erlernte die künstlerischen Tiefdrucktechniken im Rahmen eines Volontariats in der Kupferdruckerei von Lothar Becker, Ottobrunn.
Nach einem Umzug nach Essen im Jahr 1990 entwickelte sich eine intensive Beschäftigung mit der industriellen Arbeits- und Dingwelt als künstlerischem Thema. In Ausstellungen der folgenden Jahre wurden Industriethemen regelmäßig in Beziehung zu anderen Themenbereichen gesetzt. Industriephänomene, Landschaft, Stillleben, Interieur, Tierzeichnung, Illustration zur Literatur und Impressionen von Reisen bilden das Spektrum der Themen von Mergener. Die Anschaulichkeit des Bildes ist sein Maßstab. Der Künstler erschließt sich seine Themen durch Skizzen und Studien unmittelbar vor der Natur.
„Mein künstlerisches Tun hat seinen Ursprung in dem, was mir mein Auge vermittelt. Aus dem, was mir das Sehen vermittelt, was zum Erleben wird, bezieht meine Arbeit ihre Themen. Die Gestaltung meiner Themen findet ihren Rückhalt in eingehender Beobachtung der sichtbaren Wirklichkeit.“
Ausstellungen (Auswahl)
1988 Ausstellung mit Kollegen in der Ateliergemeinschaft Blumenstraße 43, München
1992 Bamberg, Palais Schrottenberg Schleswig, Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum Schloß Gottorf, Präsentation der Deutschen Dostojewskij-Gesellschaft, Mappenwerk zu F.M. Dostojewskij, „Der Idiot“
1993 Schloß Wildthurn, Landau/Isar, „Druckgraphik der Brücke-Expressionisten aus der Sammlung Serge Sabarsky und Druckgraphik von Leander Mergener“ Schleswig, Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum Schloß Gottorf, Präsentation der Deutschen Dostojewskij-Gesellschaft, Graphik zu Werken von F.M.Dostojewskij