| Leander Popp | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 26. Mai 2005 | |
| Geburtsort | Berlin, Deutschland | |
| Größe | 180 cm | |
| Position | Flügelspieler | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| –2018 | 1. FC Union Berlin | |
| 2018–2023 | Hertha BSC | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 2023–2024 | Hertha BSC II | 6 (0) |
| 2024– | SpVgg Greuther Fürth | 9 (0) |
| 2024 | SpVgg Greuther Fürth II | 10 (3) |
| 2025 | → SpVgg Unterhaching (Leihe) | 14 (2) |
| 2025–2026 | → FC Viktoria Köln (Leihe) | 16 (0) |
| 2026 | SpVgg Greuther Fürth II | 2 (0) |
| 2026– | SSV Ulm 1846 | 5 (1) |
| auf Wikidata bearbeiten | ||
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 2020 | Deutschland (U16) | 2 (1) |
| 2021 | Deutschland (U17) | 6 (0) |
| 2022 | Deutschland (U18) | 4 (1) |
| 2024 | Deutschland (U19) | 1 (0) |
| auf Wikidata bearbeiten | ||
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. Stand: 27. September 2026 | ||
Leander Popp (* 26. Mai 2005 in Berlin) ist ein deutscher Fußballspieler. Der Linksaußen steht seit 2026 bei Südwest-Regionalligisten SSV Ulm 1846 unter Vertrag.
Popp spielte in der Jugend beim 1. FC Union Berlin sowie ab 2018 beim Lokalrivalen Hertha BSC, wo er in der B-Junioren- sowie A-Junioren-Bundesliga zum Einsatz kam. Dabei zählte er in der B-Junioren-Bundesliga-Spielzeit 2021/22 zu den besten Torschützen der Nord/Nordost-Staffel und rückte anschließend in die A-Junioren-Mannschaft auf, mit der er am Ende der A-Junioren-Bundesliga-Spielzeit 2021/22 ins Meisterschaftsfinale einzog. Bei der 1:2-Niederlage der von Ex-Profi Michael Hartmann trainierten Mannschaft rund um Mannschaftskapitän Mesut Kesik, Teoman Gündüz, Mustafa Abdullatif, Lukas Ullrich und Luca Wollschläger gegen den Nachwuchs von Borussia Dortmund stand er in der Startelf. Parallel avancierte er zum Nachwuchsnationalspieler und lief nach seinem Debüt für die deutsche U-16-Juniorenauswahl auch für die U-17- sowie später U-18-Nationalmannschaften des DFB auf. Erste Luft im Erwachsenenfußball schnupperte er für die in der Regionalliga Nordost antretende U-23-Mannschaft des Klubs, für die er im Oktober 2023 er bei einem 3:3-Remis gegen den 1. FC Lok Leipzig debütierte. Bis zur Winterpause der Spielzeit 2023/24 lief er insgesamt sechsmal in der vierthöchsten Spielklasse auf.
Im Januar 2024 verließ Popp Hertha BSC und schloss sich dem Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth an, bei dem er einen bis Sommer 2027 gültigen Vertrag unterzeichnete. Am 28. Januar debütierte er unter Alexander Zorniger als Einwechselspieler für Tim Lemperle in der Nachspielzeit im Profifußball, um beim 2:1-Erfolg über Holstein Kiel als direkten Konkurrenten im Aufstiegskampf Zeit von der Uhr zu nehmen. Auch in den folgenden Partien kam er zu Kurzeinsätzen, ehe er nach Knieproblemen aus dem Kader rutschte und zeitweise bei der in der Regionalliga Bayern antretenden Reservemannschaft Spielpraxis sammelte. Gegen Ende der Zweitliga-Spielzeit 2023/24 wieder regelmäßig im Kader stehend, erreichte er mit insgesamt sechs Einsätzen als Einwechselspieler im Endklassement den achten Tabellenplatz. In der Hinrunde der Spielzeit 2024/25 kam er auch nach einem Trainerwechsel von Zorniger zu Interimstrainer Leonhard Haas und letztlich Jan Siewert erneut nur zu unregelmäßigen Spieleinsätzen im Profifußball und spielte teilweise abermals vornehmlich für die U-23-Mannschaft.
Im Januar 2025 wechselte Popp auf Leihbasis bis zum Sommer zum im Abstiegskampf befindlichen Drittligisten SpVgg Unterhaching. Dort stand er unter Trainer Heiko Herrlich direkt in der Startelf und erzielte in seinem sechsten Ligaeinsatz beim 2:2-Remis gegen den SV Sandhausen sein erstes Profitor. Nachdem er wegen Verletzungsproblemen im Frühjahr kurzzeitig ausgefallen war, kam er auch nach einem im April des Jahres erfolgten Trainerwechsel zu Vitali Topuria auch unter diesem regelmäßig zum Einsatz. Nach dem Abstiegs als Tabellenschlusslicht verließ er die „Vorstädter“ zum Saisonende wieder.
Zur Spielzeit 2025/26 wurde Popp erneut in die 3. Liga verliehen, diesmal zu Viktoria Köln. Nachdem Cheftrainer Marian Wilhelm ihn in den ersten drei Spielen als Einwechselspieler eingesetzt hatte, fiel er wegen einer Blessur des Syndesmosebandes längerfristig aus. Nach der Rückkehr Ende November 2025 kam er bis zur Winterpause regelmäßig zum Einsatz, dabei verzeichnete er bei der 0:1-Heimniederlage gegen den SSV Ulm 1846 sein Startelfdebüt. In der Rückrunde saß er vornehmlich auf der Ersatzbank und kam beim Erreichen des elften Tabellenplatzes nur unregelmäßig zu Spieleinsätzen, so dass die Kölner von einer Weiterverpflichtung absahen.
Am 2. September 2026 löste Popp seinen Vertrag bei der SpVgg Greuther Fürth, wo er dem Kader der U-23-Mannschaft zugeordnet war und noch in der Regionalliga-Bayern-Spielzeit 2026/27 als Einwechselspieler zwei Partien bestritten hatte. Einen Tag später wechselte Popp zum nach zwei Abstiegen in Folge in die viertklassige Regionalliga Südwest abgestürzten ehemaligen Bundesligisten SSV Ulm 1846, der auch zum Start in die Spielzeit 2026/27 keines der bis dato absolvierten vier Saisonspiele hatte gewinnen können. Bei den „Spatzen“ unterzeichnete er einen Ein-Jahres-Kontrakt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Popp, Leander |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 26. Mai 2005 |
| GEBURTSORT | Berlin, Deutschland |