| Lego Racers | |||
| Entwickler | High Voltage Software | ||
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| Publisher | Lego Media | ||
| Veröffentlichung | August 1999 | ||
| Plattform | Windows, PlayStation, Nintendo 64 | ||
| Genre | Rennspiel | ||
| Thematik | Lego | ||
| Spielmodus | Einzelspieler, Split Screen | ||
| Steuerung | Gamepad, Tastatur | ||
| Medium | CD-ROM | ||
| Sprache | Mehrsprachig | ||
| Altersfreigabe |
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Lego Racers ist ein Lego-Rennspiel aus dem Jahr 1999. Das Computerspiel erschien für Microsoft Windows, Nintendo 64 und PlayStation. Es existiert auch ein gleichnamiges Spiel für Game Boy Color. 2001 erschien mit Lego Racers 2 ein Nachfolger für Windows und PlayStation 2. Auch ein Handheld-Spiel namens Lego Racers 2 erschien 2001 für den Game Boy Advance.
In Lego Racers können Fahrzeuge aus Lego-Bauteilen zusammengebaut und damit Rennen gefahren werden. Auch die Fahrer können individuell angepasst werden. Das Rennspiel bietet insgesamt zwölf Strecken. An einem Rennen nehmen maximal sechs Fahrzeuge teil. Das Spiel kann auch im Split Screen zu zweit gespielt werden. Das Spiel umfasst vier Spielmodi, darunter Zeitrennen in Time Trial und die Meisterschaft Circuit Race. Hinzu kommen Einzelrennen im Modus Single Race, bei dem nur vier der Strecken zur Auswahl stehen, und der Versus-Modus mit zwei Spielern. Drei Perspektiven sind wählbar. Auf den Strecken liegen Power-ups, die aufgesammelt werden können und in offensive und defensive Waffen sowie Turbos und Schilde geordnet sind. In der Meisterschaft geht es darum, sechs der besten Rennfahrer – Captain Redbeard, King Kahuka, Basil the Bat Lord, Johnny Thunder, Baron von Barron und Gypsi Moth – auf jeweils ihrer eigenen Rennstrecke zu besiegen, um schließlich gegen den Champion Rocket Racer anzutreten. Auf den sechs Strecken werden jeweils vier Rennen gefahren, bei denen man insgesamt die meisten Punkte haben muss, um weiterzukommen. Im Finale gilt es, in einem einzelnen Rennen den Rocket Racer zu schlagen.
Lego Racers wurde auf der Electronic Entertainment Expo 1999 zusammen mit drei anderen Lego-Spielen verschiedener Genres vorgestellt und war das erste Spiel von Lego Media, das auch für Nintendo 64 erschien. Entwickler war High Voltage Software. Die Grundidee zu dem Spiel hatte Kerry Ganofsky, Gründer und CEO von High Voltage. Die Vorplanungen und Prototypenentwicklung dauerten über ein Jahr, bevor Lego Media International grünes Licht gab und das Studio mit der Entwicklung des Spiels betraute. Ausführender Produzent war Keith Morton. Für jedes Lego-Element wurden verschiedene LOD-Varianten erstellt, sodass die gebauten Fahrzeuge in Menüs und Zwischensequenzen mit mehr Details dargestellt werden. Die Veröffentlichung wurde für September 1999 angekündigt. Im Jahr 2000 erschien auch ein Ableger namens Lego Racers für Game Boy Color. Der Nachfolger Lego Racers 2 wurde nicht mehr von High Voltage Software, sondern von ATD entwickelt und erschien 2001. Das Spiel bietet bis zu zwölf anstatt nur sechs Fahrer. Als weitere Lego-Rennspiele erschienen 2003 Lego Drome Racers und 2023 Lego 2K Drive.
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Laut der eingestellten Aggregationsseite GameRankings erhielt die PC-Version etwas bessere Wertungen als die Konsolenfassungen. Laut dem PC-Spielemagazin PC Player sei das Spielprinzip einfach, aber auch wenig herausfordernd, weshalb das Spiel zwar erfahrene Rennspieler unterfordere, für die junge Zielgruppe aber angemessen sei. Kritik gab es an der Grafik, auch wenn das Design niedlich sei. Für PC Joker fehlte es der 3D-Grafik an Details. Der Tester des Konsolenmagazins Video Games kritisierte bei der PlayStation-Fassung die technische Umsetzung und bezeichnete das Spiel unterm Strich als schlechtes Lizenz-Produkt. Lediglich die Bauoptionen wurden positiv hervorgehoben. Etwas gnädiger zeigte er sich im Test der N64-Version. Das Spiel sei zwar meilenweit von Genregrößen wie Mario Kart oder Diddy Kong Racing entfernt, aber für Legofans dennoch einen Blick wert. Auch bei Mega Fun kam die Nintendo-64-Version etwas besser weg als die PlayStation-Fassung. Jedoch wurden dort beide vergleichsweise hoch bewertet, mit 75 von 100 Punkten für die PlayStation-Version und 82 Punkten für die N64-Version. Der Tester der N64-Fassung zeigte sich positiv überrascht. Der Zusammenbau der Fahrzeuge fand dabei besonders Anklang. Für den Tester der PlayStation-Version bot das Spiel nichts Neues an der Fun-Racer-Front. Im Vergleich zur Konkurrenz sei das Spiel eine Klasse schlechter. Maniac bewertete das Spiel auf der PlayStation mit 46 und auf Nintendo 64 mit 45 von 100 Punkten relativ ähnlich.
„Fun-Racer ohne Höhepunkte: Sowohl Optik als auch Streckendesign versinken im Mittelmaß.“
Das Magazin Total lobte originelle Extras, die Grafik der N64-Fassung und den Fahrzeugeditor, bemängelte aber eine unausgereifte Steuerung sowie den Zweispieler-Modus. Letztere führe auf Nintendo 64 zu Ruckeln und Detaileinbußen.
Die Website DualShockers listete Lego Racers 2025 auf Platz 6 der besten Kart-Racer abseits von Mario Kart.