| Lehnepark | ||
|---|---|---|
| Wilhelmsteich im Lehnepark | ||
| Basisdaten | ||
| Ort | Berlin | |
| Ortsteil | Tempelhof | |
| Technische Daten | ||
| 52° 27′ 51″ N, 13° 22′ 58,1″ O | ||
Der Lehnepark liegt im Berliner Ortsteil Tempelhof zwischen Parkstraße und Tempelhofer Damm. Er ist nach dem Gutsbesitzer Wilhelm Lehne (1836–1910) benannt, der in Tempelhof verstarb.
Es handelt sich um einen relativ kleinen Park, der durch einen Weg vom deutlich größeren Alten Park getrennt ist. In der Mitte befindet sich ein kleiner Teich, der Wilhelmsteich. Er entstand wie der Klarensee im benachbarten Alten Park aus einem Toteisloch.
Im Rahmen einer Umgestaltung des Parkes wurden u. a. die vormaligen Tische und Stühle am Aussichtsplateau Wilhelmsteich entfernt und durch eine schlichte Sitzbank ersetzt. Auch der gepflasterte Boden wurde dort zurückgebaut.
Der Park ist bei Läufern beliebt, da er in Verbindung mit dem Alten Park, dem Franckepark und dem Bosepark ein weitläufiges Gelände bietet.
An den Park grenzt die Dorfkirche Tempelhof an. Ursprünglich stand hier eine Siedlung des Templerordens, die jedoch im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Der Friedhof ist noch erhalten – dort wurde ein Gedenkstein für die 47 Berliner bzw. Brandenburger Opfer des Tsunamis vom 26. Dezember 2004 im Pazifik aufgestellt.