Lena Avanzini

Lena Avanzini (geboren 1964 in Innsbruck, Österreich) ist das Pseudonym der österreichischen Autorin und Musikpädagogin Marie Tappeiner.

Leben und Wirken

Avanzini hat neben zahlreichen Kriminalromanen auch einen Jugendthriller und ein Kinderbuch verfasst. Sie studierte einige Jahre in den Niederlanden. Inzwischen lebt sie wieder in ihrer Geburtsstadt Innsbruck und ist dort als Klavierlehrerin tätig.

Die meisten ihrer Krimis spielen an realen Orten in Österreich, einer (Amsterdam blutrot) in den Niederlanden. Avanzini verzichtet jedoch bewusst auf das im Krimigenre populäre Lokalkolorit der Regionalkrimis. Ihr ist es wichtiger, dass der Text spannend ist und die Personen authentisch dargestellt sind.

Der wirkliche Name der Autorin war zunächst nicht bekannt. Bei Buchpräsentationen und Lesungen trägt sie eine Brille und eine rote Perücke, um ihre Identität wahren zu können.

Werke

Unter dem Namen Marie Tappeiner

Unter dem Namen Lena Avanzini

Monographien

Beiträge in Anthologien

  • Erich Weidinger (Hrsg.): Mords-Bescherung: Weihnachtskrimis aus den Alpen. Originalausgabe. Emons, Köln 2012, ISBN 978-3-95451-034-4.
  • Erich Weidinger (Hrsg.): Schneller als die Angst: 9 rasante Kurz-Krimis. Obelisk-Verl., Innsbruck/Wien 2013, ISBN 978-3-85197-706-6.
  • Erich Weidinger (Hrsg.): Mords-Bescherung 2: Weihnachtskrimis aus den Alpen. Originalausgabe. Emons, Köln 2014, ISBN 978-3-95451-399-4.
  • Nur der See sah zu: Acht Achensee-Krimis. 1. Auflage. Haymon, Innsbruck 2021, ISBN 978-3-7099-3949-9.
  • Ingrid Werner (Hrsg.): Gugelhupf mit Schuss: kriminelles Kaffeekränzchen. 1. Auflage. Gmeiner-Verlag, Meßkirch 2026, ISBN 978-3-7349-3530-5.

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Marie Tappeiner Lebenslauf. In: lovelybooks.de. Abgerufen am 23. Juli 2026 (deutsch).
  2. 1 2 Lena Avanzini: Mörder und Silberfische. In: diepresse.com. 15. Mai 2017, abgerufen am 23. Juli 2026 (deutsch).
  3. ↑ Lena Avanzini. In: emons-verlag.de. Abgerufen am 23. Juli 2026 (deutsch).
  4. ↑ Lena Avanzini. In: Obelisk-Verlag.at. Abgerufen am 19. Juli 2026 (deutsch).
  5. ↑ Evelyn Unterfrauner: PSEUDOnyme auf Buchdeckeln – Warum das Versteckspiel? In: zeitzumlesen.de. 19. Juni 2016, abgerufen am 23. Juli 2026 (deutsch).
  6. ↑ Friedrich-Glauser-Preis. In: Süddeutsche Zeitung. Nr. 100, 30. April 2012, S. 11.
  7. ↑ SHORTLIST #GLAUSER2020 STEHT FEST. In: das-syndikat.com. Abgerufen am 23. Juli 2026 (deutsch).