Lengerke (auch Lengerken) ist der Name eines Osnabrücker Ratsgeschlechts, das im 18. Jahrhundert mit einzelnen Linien in den westfälischen Landadel übertrat.
Geschichte
Das Geschlecht erscheint urkundlich erstmals 1257 mit Henrikus de Lengerke.
Das Wappen zeigt in Blau auf einem aus dem rechten Schildrand hervorgehenden natürlichen Ast sitzend einen gold bewehrten silbernen Falken mit einer roten Jagdkappe und erhobenem rechten Fang. Auf dem Helm mit blau-silbernen Helmdecken das Schildbild zwischen einem von Blau und Silber übereck geteilten offenen Flug.
Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Alter Adel und Briefadel. 1928, Jg. 20, Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft, Justus Perthes, Gotha 1927, S. 341 ff.
Friedrich v. Klocke: Zu den Standesverhätlnissen des Geschlechts v. Lengerke, in: Westfälisches Adelsblatt, Monatsblatt der Vereinigten westfälischen Adelsarchive e.V., Jg. 7, Bläser & Rehms, Borken 1930.
Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. 1939. Teil B (Briefadel), Jg. 31, Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft, Justus Perthes, Gotha 1938, S. 385 ff.
Walter von Hueck, Friedrich Wilhelm Euler: Genealogisches Handbuch des Adels, Adelige Häuser, B (Briefadel) Band XIII, Band 73 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg (Lahn) 1980, S. 222 ff. ISSN0435-2408
Walter von Hueck: Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon, Band VII, Band 97 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg (Lahn) 1989, S. 270. ISSN0435-2408
Weitere Literatur
Jan-Nicolas Storck: Trauriges Schicksal– Der Soldatentod Arthur von Lengerkes im Ersten Weltkrieg, in: Facharbeit der Oberstufe am Rudolph-Brandes-Gymnasium, Bad Salzuflen, 2011/12, Hrsg. Lippischer Heimatbund e.V. und Landesverband Lippe, in: Heimatland Lippe, Band 105, Nr. 7, Detmold 2012-07, S. 185ff. Arthur von Lengerke in Heimatland Lippe 105.2012.07 PDF. ISSN0017-9787