Leo Pollmann (* 3. Mai 1930 in Bocholt; † 19. Dezember 2009 in Stegen) war ein deutscher Romanist und Literaturwissenschaftler. Als ordentlicher Professor für Romanistik lehrte er in Berlin, Erlangen und Regensburg.
Leo Pollmann wurde 1930 als Sohn von Bernhardine Pollmann, geborene Ueffing, und des Kaufmanns Bernhard Pollmann geboren. Nach dem Studium der Anglistik, der Klassischen Philologie und Romanistik in Münster, an der Sorbonne in Paris und an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg wurde er 1955 in Freiburg zum Dr. phil. promoviert bei Hugo Friedrich mit Der Tractatus „De Amore“ des Andreas Capellanus und seine Stellung in der Geschichte der Amortheorie und ging für zehn Jahre (1956 bis 1965) in den höheren Schuldienst, zuletzt als Studienrat am Goethe-Gymnasium Freiburg.
Er habilitierte sich 1965 in Freiburg über Die Liebe in der hochmittelalterlichen Literatur Frankreichs. Versuch einer historischen Phänomenologie. 1966 wurde er an die Technische Universität Berlin berufen, nahm als Ordinarius von da aus 1967 eine Gastprofessur in Valparaíso in Chile wahr, lehrte ab 1969 als Ordinarius für Romanistik an der Universität Erlangen ab von 1978 bis zu seiner Emeritierung 1998 an der Universität Regensburg.
Leo Pollmann war katholisch, ab 1953 mit Ruth Pollmann, geborene Herbstrith, verheiratet und hatte drei Kinder (Bernhard, Fatima und Klaus).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pollmann, Leo |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Romanist und Literaturwissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 3. Mai 1930 |
| GEBURTSORT | Bocholt |
| STERBEDATUM | 19. Dezember 2009 |
| STERBEORT | Stegen |