Leo Zirker (* 24. November 1937 in Rheinzabern; † 4. Juni 2014 in München) war ein deutscher katholischer Moraltheologe, Pastoralreferent und Hochschullehrer.
Leo Zirker studierte Katholische Theologie, darunter 1962–1964 in Innsbruck (an der Universität Innsbruck und im Canisianum). Er wurde 1974 mit einer Arbeit bei Johannes Gründel zum Doctor theologiae promoviert. Von 1974 bis 1977 war er als Pastoralreferent in der Gemeindeseelsorge in München St. Thomas (Apostel) tätig, anschließend als Referent in der theologischen Bildungsarbeit am Kardinal-Döpfner-Haus in Freising Er war von 1986 bis zu seiner Emeritierung 2003 Professor für Moraltheologie und Pastorale Gesprächsführung im Fachhochschulstudiengang Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Er war Prodekan für die Münchner Abteilung der Fakultät (1987–1991), Senator der Universität (1991–1995) und Dekan der Fakultät für Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit (1995–1997).
Viele Jahre übernahm er zusätzlich die Geschäftsführung des von Kardinal Döpfner 1968 initiierten „Beratungsdienstes für Kirchliche Berufe“.
Er wurde auf dem Waldfriedhof in Bad Tölz begraben.
| Personendaten | |
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| NAME | Zirker, Leo |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher katholischer Moraltheologe |
| GEBURTSDATUM | 24. November 1937 |
| GEBURTSORT | Rheinzabern |
| STERBEDATUM | 4. Juni 2014 |
| STERBEORT | München |