Leonhard Rost (* 30. November 1896 in Ansbach; † 5. Dezember 1979 in Erlangen) war ein deutscher protestantischer Theologe und Alttestamentler.
Nach Studium der Arabistik und der Theologie wurde Rost 1925 in Erlangen zum Dr. theol. promoviert (Die Überlieferung von der Thronnachfolge Davids.). Seine wissenschaftliche Laufbahn führte ihn über Berlin und Greifswald wieder zurück nach Erlangen, wo er als ordentlicher Professor für Altes Testament lehrte. In Berlin war er maßgeblich in der Leitung und nach 1945 am Wiederaufbau des Institutum Judaicum beteiligt. 1965 wurde Rost emeritiert. 1943 verlieh ihm die Universität Erlangen die theologische Ehrendoktorwürde. 1970 wurde ihm das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Zu seinen vier Kindern gehört die Bibliothekarin und Orientalistin Mechthild Kellermann.
Rosts Interesse galt daneben auch den Qumran-Schriften. Wissenschaftlich bedeutsam war Rosts These einer „Thronfolgegeschichte“ von 2 Sam 6 bis 1 Kön 1-2.
Rost war Mitherausgeber der „Gießener Mischna“.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rost, Leonhard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Alttestamentler |
| GEBURTSDATUM | 30. November 1896 |
| GEBURTSORT | Ansbach |
| STERBEDATUM | 5. Dezember 1979 |
| STERBEORT | Erlangen |